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Theil 2 (1837)
Entstehung
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verschaffen. Machtig durch ihre unermeßlichen Reich-thümer so wohl, als durch die Freunde, welche sie inKonstantinopel haben, stark durch die Zahl ihrer Glau-bensgenossen, die in Jerusalem wohnen, und noch mehrdurch die Menge ihrer Pilger, machen sie sich furcht-bar, und trotzen Allem. Wenn sie glauben, daß es ander Zeit sey, den Katholiken Uebles zuzufügen, umeinige Vorrechte vor ihnen zu erlangen, so gehen sie soweit, die' Rohesten, die Kühnsten und Schlechtestenunter ihnen, vorzüglich die Seeleute vom Archipel,welche zur Zeit der Pilgerschaftsfahrten mindestens im-mer in einer Zahl von 5 600 anwesend sind, vor-anzuschicken. Sie drängen oder treiben sie vielmehrbis in die Kirche des heiligen Grabes gegen ihreFeinde, und machen sich wenig Kummer darüber, das,was ihnen Recht und Vernunft versagen, durch Ge-walt und Aergerniß gebende Handlungen zu erlangen.Es ist eine befremdende Sache, daß die Griechen unoArmenier, welche immer im Streite und im Zanke miteinander leben, sich nur vereinigen, um die Väter vomheiligen Lande, wenn es nur irgend möglich ist, zuplagen, zu quälen und zu unterdrücken; nur für diesenFall machen sie unverholen gemeinschaftliche Sacheunter sich. Es gibt nichts Traurigeres, nichts Abscheu-licheres, als diesen ewigen Streit in der Nähe desGottes der Liebe, in der Nähe des Grabes dessen, deres seinen Jüngern zum Gesetze, zur heiligen Pflicht ge-macht hat, einander zu lieben. Diese Griechen, dieseArmenier nennen sich Christen, und entehren und un-