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Theil 2 (1837)
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ches Almosen ist aber besser angewendet? Es wärenur zu wünschen, daß es zur größten Ehre Gottes ingroßem Maße gegeben werde.

Wenn ich die Ehre hätte, Priester und Prediger zuseyn, mein theuerer Freund! so würde ich es sür meinePflicht halten, bey meiner Zurückkunst nach Europa dieKanzel zu besteigen, und den Gläubigen die beklagens-werthe Lage sowohl, als die bewunderungswürdigenTugenden dieser Mönche vorzustellen, dieser Mönche,welche als Wächter der Krippe, des Kalvarienberges unddes Grabes des göttlichen Erlösers diese heiligen Ortemit Gefahr ihres Lebens vcrtheidigen, und die Stirnein den Staub gedrückt unaufhörlich für die Kirche, fürdie Fürsten und für die christlichen Wölker beten. Ichwürde sie den Werth dieser Hingebung kennen lehrenund ihnen begreiflich machen, daß sie verpflichtet scyen,zum Unterhalte dieser Helden des Glaubens beyzutra-gen, welche nur die unverständigste Gottlosigkeit alsfanatische Mönche behandeln kann, die sich vor einigenKieselsteinen niederwerfen, um den Pöbel zu täuschen;ich würde sie endlich in Kenntniß setzen, denn wieviele gibt es nicht in diesem Jahrhundert der Auf-klärung, die dicß nicht wissen, daß das Kloster vomheiligen Lande eine zweyte Vorsehung nicht allein, fürdie Katholiken, welche in Egypten und in Syrien um-her zerstreut sind, sondern sogar sür viele Reisende ist,welche nicht das Glück haben, unserer heiligen Reli-gion anzugehören.

Ich kann nicht dabey verweilen, mein theuerer