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Alle katholischen Anstalten im Oriente, bis auf eine,nemlich die von Kairo, welche unter österreichischemSchutze steht, stehen unter dem Schutze Frankreichs,und bey dieser Macht suchen sie Hilfe, wenn sie nichtmehr im Stande sind, das Ucbermaß der Unterdrückung,unter welcher sie oft seufzen müssen, ertragen zu können.Nichts kann eine richtigere und vollkommnere Borstel«lung von der Lage der Mönche vom heiligen Landegeben, als nachstehender Brief, den die Obern undder Pater Guardian im Jahre 1805 an Herrn HorazSebastian! geschrieben haben, der damals der GesandteFrankreichs in Konstantinopel war:
Jerusalem den 27. Dec. 1805.
Exccllenz!
»Die unerhörten Ungerechtigkeiten, die Erpressungen,die willkührlichen Auflagen, welche sich von Seite derPascha, der Statthalter, und ihrer Unterbeamten mitleistender Schnelligkeit einander folgen, haben uns ineine solche Lage versetzt, daß wir, bey der Unmöglich-keit länger bestehen zu können, in kurzer Zeit genöthi-get scyn werden, das heilige Land zu verlassen, wennwir nicht in den Besitz von Mitteln gelangen, welchedie Türken abzuhalten vermögen, uns unter Drohungen,Beschimpfungen und thätlichen Mißhandlungen Geld-summen zu entreißen.
»Seit dem Jahre 1762 gab man dem Pascha vonDamas, welcher Statthalter von Jerusalem war, nichtmehr als 7000 Piaster, und noch andere 7000 Piaster