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finden, welche Jesus Christus auf die Erde gebrachthat.
Allein wer hätte mir damals gesagt, daß ich einst soglücklich seyn würde, mich an dem Orte zu befinden,wo sich Maria befunden hat, auf den Ruinen des un-beachteten Hauses, aus dem der göttliche Gesang her-vorging, um sich bis an die äußersten Grenzen der Weltzu verbreiten? Dieses Glück setzte mich in Entzücken.Um den Gefühlen, die mich durchdrangen, einen freyernSchwung zu geben, befahl ich meinem Dolmetscher undmeinem Führer, sich zu entfernen, und als ich alleinwar, stimmte ich trotz meiner lebhasten Rührung mitlauter Stimme das Magnifikat an und sang es biszu Ende, indem ich nach jeder Strophe einhielt, umdie süße Freude, den Trost und die Bewunderung,welche es hervorbringt, recht zu genießen.
Nachdem wir die Kapelle der Heimsuchung ver-lassen hatten, richteten wir unfern Weg zu der Grottedes heiligen Johannes des Täufers, die eine und einehalbe Stunde von da entfernt ist. Mein Dolmetscherzeigte mir auf dem Wege einen Stein oder ein Felscn-stück, welches die Aufmerksamkeit der Pilger fesselt, wellder Sage nach an diesem Orte der heilige Borläuferoft der Menge predigte, die ihm folgte.
Die Wüste ist rauh und unfruchtbar. Indessen be-merkt man doch auf den Bergen, welche sie umgeben,einige dürftige Dörfer, und unter andern eines, wel-ches der Grotte, die der Heilige bewohnte, ziemlichnahe liegt.