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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Treppe hinab, und kommt an einen Altar, wo die gutenBäter täglich die Messe lesen. Dieses Heiligthum istvon herrlichen Basreliefs umgeben, welche die Geburtdes heiligen Vorläufers vorstellen, die Taufe JesuChristi und seinen Tod. In der Mitte und zwar imPflaster ist ein rundes Stück Marmor eingemauert,welches ebenfalls mit Relief's umgeben ist, und aufdem man die Inschrift liest

Ilio Domini nalus est, *)

Die Türken, welche St. Johann bewohnen, sindweit roher und böser, als der größte Theil von jenen,welche die Landstreckcn um Jerusalem inne haben. Sielassen keine Gelegenheit vorübergehen, die Väter desKlosters durch ihre Bedrückungen und Ungerechtigkeitenzu belästigen, und es vergeht kein Jahr, im Laufe dessendie armen Mönche nicht viel auszustehen hätten.

Nicht weit vom Kloster ist das Therebinthen-Thal,so genannt von der großen Zahl Terpentin-Bäume,welche dort wachsen. Es hat fünf oder sechs hundertFuß im Umkreise, und der Boden desselben ist frucht-bar. Die Berge, welche es begrenzen, sind mit Oel-Granat- und Feigenbäumen bedeckt. Hier lagertenunter Sauls Anführung die Hebräer, als Goliath sieverspottete. Ich habe den Fluß gesehen, aus demDavid die 5 Steine nahm, mit deren einem er denRiesen zu Boden streckte.

*) Hier ist der Vorläufer des Herrn geboren.