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Kirche ist reinlich und geschmückt, und erhält ihr Lichthauptsächlich durch eine schöne Kuppel. Die Mauernsind mit Fresko-Gemälden bedeckt, welche die Zeit ge-bleicht und bepnahe aller Farben gänzlich beraubt hat.
Als wir auf unfern Weg zurückgekommen waren,machte mich mein Dolmetscher auf eine etwas weiterentfernte sehr hohe Stelle aufmerksam, auf welcher demallgemeinen Glauben nach die Bundeslade einige Zeitlang gestanden hat.
Won hier aus erblickten wir nach ungefähr einerStunde Weges das Dorf St. Johann, zu dem wirhinabstiegen. Es ist von Jerusalem zwey Stunden ^entfernt.
Das Kloster liegt mitten im Dorfe. Es ist einansehnliches Gebäude erhöht aus einem weiten ebenen ^Platze, wcßwegen man es aus ziemlich großer Ent-fernung sehen kann. Die Kirche durch die Ungläubigeneingenommen und entweiht, blieb lange Zeit in Ruinen ^liegen. Ludwig XIV. entriß sie ihnen, ließ sie wieder ,herstellen und auf eine solche Art ausschmücken, daßsie gegenwärtig eine der regelmäßigsten und schönstendes Orients ist. Sie gehört den Vätern Franziskanernvom heiligen Lande, welche spanische Mönche ihresOrdens zu ihrer Bedienung hicher senden.
Der Platz des Hauses des Zacharias, wo der hei-lige Johannes geboren worden ist, befindet sich in derKirche selbst. Man hat hier ein Heiligthum erbaut,welches dem größten Tbeile derjenigen gleicht, die manin Palästina sieht. Man steigt auf einer marmornen