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himmlische Feuer herabgestiegen sey; schnell sind alleLampen des Grabes angezündet, die Thurm öffnen sich;der Bischof erscheint, einige kleine an der heiligenFlamme angezündere Wachskerzen tragend, und dieerstaunte Menge schreyt Wunder und beeilt sich, eineFackel in der Hand, ihren Thcil davon zu erhalten,Ich war Zeuge dieser lächerlichen Betrügercyen unddes Gcschreyes und des Lärmens, unter denen sie ge- ^schehcn, und muß gestehen, daß, wenn mir etwaswunderbar schien, es nur die unbegreifliche Dummheitderjenigen war, welche getäuscht wurden.
An diesem Tage wohnt der Statthalter von Jeru-salem, von seinen ersten Offizieren begleitet? dem Got-tesdienste bey. Dieses ist ein Recht, das ihm zusteht; ^ja wenn es ihm beliebt, erscheint er sogar mit den Wei- !bern seines Harems. Er war gekommen, um die ver-schiedenen Ceremonien, und unter anderm die der Wer- ^Ihcilung des Feuers der Griechen zu sehen. Eine merk- !würdige Sache! Wenn er anwesend ist, beginnt das !wunderbare Werk niemals, bevor er das Zeichen dazugegeben hat. Wenn er es gegeben hat, dann gehorchtder Himmel, und es war sichtbar, daß Gott, um denGegenständen seiner Liebe das österliche Feuer zu ge- >währen, die Güte hatte, so lange zu warten, bis dazu ;ein Türke seine Erlaubniß gegeben!
Um Mitternacht kehrten die Bäter zum Gottesdienstezurück.
Ich bin nicht mehr jung; ich habe viele Reffen ge-macht ; ich habe in meinem Leben schöne Sachen gesehen;