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an denselben Platz gestellt, wo das wahrhaste Kreuz,an welchem die Erlösung des menschlichen Geschlechtesvollbracht worden, gestanden ist. Nun wiederholte dergute Vater mit oft unterbrochener und durch Seufzerbeynahe erstickter Stimme die letzten Worte, und schil-derte die letzten Augenblicke des erhabenen Schlacht-opfers, welches sich an diesem Orte geopfert hat, umunsere Sünden zu tilgen und uns wieder mit seinemVater zu versöhnen. Allein es wurde immer schwerer,ihn zu verstehen; denn die Menge, schon heftig gerührtdurch das, was vorhergegangen war, merkte nur nochauf das, was sie sah, und sie vernahm vor Schreyen,Schluchzen, Seufzen und Weinen kaum was er sagte.
Nach einer Viertelstunde, welche man dem Schmerzegönnte, um sich auszulassen und zu legen, stieg einerder Väter mit einer Zange und einem Hammer ver-sehen zur Höhe des Kreuzes, hob die Dornenkroneherab, und wahrend Brüder den Körper mit weißenBinden, die sie um die Arme gewunden hatten, hielten,zog er die Nägel aus Händen und Füßen, und hieraufwurde das Bild Christi ungefähr auf dieselbe Weiseherabgenommen, wie Christus selbst herabgcnommenworden ist.
Der Dienstthuende und nach und nach alle Geist-liche näherten sich stillschweigend, warfen sich nieder undküßten mit Ehrfurcht die Krone und die Nägel, welchedann sogleich der Verehrung der Gläubigen dargebotenwurden.
Bald hierauf setzte sich die Prozession in derselben