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das Glück einer derselben zu seyn. Begleitet voneinem Diakon und Subdiakon näherte sich uns derhochwürdigste Pater mit einem Chorhemde bekleidet,ließ sich auf die Kniee nieder, und wusch uns die Füßemit Wasser, welches er in ein silbernes Becken goß.Er trocknete sie ab, machte mit dem Daumen das Zei-chen des Kreuzes darauf, küßte sie demülhig, und gabeinem Jeden als Andenken ein kleines Kruzifix vonPerlmutter.
Ich hatte mir vorgenommen, an demselben Tage,zur selben Stunde, und an dem nemlichen Orte, wounser Herr seinen Aposteln die Füße gewaschen hatte,t2 armen Knaben das Gleiche zu thun, und mich zudiesem Zwecke in den Speisesaal zu begeben. DieAusführung schien mir um so leichter zu seyn, da ichund mein Dolmetscher den Eigenthümer desselben kann-ten, und ich hoffte, daß das Uebrige mit Geld abge-than werden könne. Zu meinem großen Bedauernerfuhr ich von seiner Seite Hindernisse nnd einen Wi-derstand, den ich nicht im mindesten erwartet hätte.Er sagte, daß er mir die Gunst, welche ich verlange,nicht gewähren könne, und wenn ich den Speisesaalnicht schon gesehen hätte, so müßte ich mich darein er-geben, Jerusalem zu verlassen, ohne ihn gesehen zuhaben. Der egyptische Statthalter, fügte er mit einementschiedenen Tone bcy, hat mir in dieser Beziehungdie bestimmtesten Befehle gegeben. — Es wäre unkluggewesen, Mißvergnügen zu erkennen zu geben, oder zuklagen, und ich bestand nicht weiter darauf. Ich war