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Theil 2 (1837)
Entstehung
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gern sie jedoch niemals. Ich bringe hier beynahe allemeine Zeit zu, und immer mit Vergnügen. Ich gehe hierherum, bete hier mein Brevier, verrichte hier meinGebet, und genieße auf die Brüstung gestützt stillschwei-gend das Glück, den Ort zu betrachten, wo der an-betungswürdige Körper Jesu begraben lag; oder ichlasse mit Rührung meine Blicke auf der Menge derPilger umherschweifen, welche sich drängen, und wennich mich so ausdrücken darf, das heilige Grab umringen.

Das Geräusch, welches durch das immer wachsendeHerzuströmcn in diesen 14 Tagen verursacht wird, unddie ununterbrochenen Gesänge der Christen der ver-schiedenen Nationen, welche sich hintereinander in dieKirche folgen, um hier den Gottesdienst feyerlich zubegehen, machen die Ruhe gewissermaßen unmöglich.Man kann nur einen peinlichen, unruhigen, zwanzig-mal in der Stunde unterbrochenen Schlaf genießen.Zu diesem Ucbelstande kommt noch die Feuchtigkeit derGebäude, welche allein schon eine hinlängliche Ursachezu ftyn scheint, sich von denselben entfernt zu halten,und dennoch preist sich die Frömmigkeit glücklich, hierwohnen zu dürfen, und die Lieblichkeit der Empfindun-gen, welche man in hohem Maße hier genießt, ist vonder Art, daß sie jeden andern Gedanken entfernt.

Die Zeit, wo meine Seele sich vor dem Grabe desErlösers am freudigsten bewegt fühlt, ist die Stundeder Nacht, wo die Väter Franziskaner ihr Brevier dortbeten. Zu dieser Zeit entfernt sich die Menge, undselbst die) welche die ausdrückliche Erlaubniß haben,