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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
58
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alle Wölker zu unterrichten, indem sie sie tauften imNamen des Vaters, des Sohnes und des heiligenGeistes, und sie lehrten, Alles zu beobachten, was erihnen geboten hatte, versichert, daß er alle Tage bisans Ende aller Zeiten mit ihnen seyn werde.

Und ich, ich wiederhole es, befand mich an dem-selben Orte, knieend, hingestreckt, dachte über alle dieseEreignisse nach, und betete mit der ganzen Ergicßungmeines Herzens. Die anwesenden Türken betrachte-ten mich, ohne mich zu unterbrechen, obwohl ich langegenug da blieb, um ihre Geduld zu ermüden.

Als ich mich zurück begab, gestatteten sie mir, einigekleine Steinchen mitzunehmen, und schienen es gernezu sehen, daß ich einigen Werth darauf legte.

Zweyhundert Schritte von da sieht man die Ruinendes Hauses, in welchem der Ueberliescrung zufolge dieheiligste Jungfrau gestorben ist.

Dem Berge Sion gegenüber auf der Mittagseitc istdas Thal Gehinnon. Man glaubt, daß hier derSchmutzplatz des alten Jerusalem gewesen scy, unddaß man hier beständig ein Feuer unterhalten habe,um den Unrath, den man aus allen Theilen der Stadthibherbrachte, zu verbrennen. Jenseits dicsis Thalesliegt das Blutfcll (dlaoelckama) und noch weiter ent-fernt die Gegend, welche an Bethlehem grauzt.

Gegen Norden steht die Mauer der Stadt auf demBerge Sion selbst, und entzieht den Anblick der Stadt.Sie erstreckt sich hinabsteigend bis an das Thal Jo-saphat.