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eS nicht besuchen; denn es wird keinem Christen erlaubt,die Schwelle zu überschreiten, wenn er auch eine großeSumme bieten würde. Obwohl die Türken gewohntsind, ihre Gefälligkeiten zu verkaufen, so sind sie dochin diesem Punkte unerbittlich. Gleichwohl versicherneinige Reisende hineingekommen zu seyn, und daselbstdrey in einem dunkeln Felsen eingehauene Gräber ge-sehen zu haben. Ich will dieß nicht bestreiten, jedochwas mich betrifft, so waren trotz des Ansehens, wcl'ches ich genieße, und trotz des Bcystandes mehrererFreunde, alle Schritte, welche ich that, um mir dieErlaubniß zum Eintritte zu verschaffen, vergeblich.
Nachdem ich auf der nämlichen Seite eine Treppevon zwanzig Stufen hinaufgestiegen war, befand ichmich in einem großen Saale, dessen Gewölbe zweySäulen tragen. Dieß ist der heilige Speisesaal. Hierseyerte der Erlöser daS letzte Osterfest, und setzte daserhabene Sakrament seiner Liebe, die göttliche Eucha-ristie, ein.
»Als die Stunde gekommen war, setzte er sich zuTische, und die 12 Apostel mit ihm.«
»Und er sprach zu ihnen: es war mein sehnlichsterWunsch noch vor meinem Leiden dieses Osterlamm miteuch zu essen.«
»Hierauf nahm er das Brod, dankte und brach cS,und reichte es ihnen mit den Worten: Dieß ist meinLeib, der für euch hingegeben wird, thut dieß zu mei-nem Andenken.«
»Eben so nahm er nach dem Essen den Kelch und