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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
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auch zu besuchen und zu besehen. Es ist immer einneues Vergnügen für mich, die Dinge und Orte, dieich schon gesehen, und wieder gesehen habe, noch ein-mal zu sehen, und wenn ich einige sreye Augenblickehabe, so versäume ich niemals die Gelegenheit, mirdieses Vergnügen zu verschaffen.

Ein Mensch, welcher sich nicht mit Beobachtungenbeschäftigt, braucht nur eine Stunde, und vielleichtnoch weniger, um Jerusalem zu umgehen. Ich ver-wende gewöhnlich zwep und dreymal so vieleZeit dazu.Es gewährt mir Vergnügen, mich vor diesen Mauernaufzuhalten, die aus den Trümmern zerstörter Denk-male erbaut sind, und diese durch Menschen und Zeitenentstandenen Ruinen zu betrachten.

Ich kann vor so vielen Orten, bey denen mein Hei-land selbst vor jg Jahrhunderten Gutes übend vorüberging, nicht vorübergehen, ohne daß die Erinnerung inmeiner Seele alle die Empfindungen wieder erweckt, diemich das erstemal beseelten, und wenn das Herz aufdiese Art bewegt ist, dann kann man nicht schnell gehen.

Die Mauern, welche, wenn man mehreren Berich-ten *) hierüber Glauben schenkt, den gegenwärtigenUmfang von Jerusalem bilden, wurden gegen das Jahr15Z4 durch den Sultan Soliman, den einzigen SohnSelim's des Ersten, erbaut. Man sieht an selben ver-schiedene Inschriften, welche sich ohne Zweifel auf jene

Man sehe die Abhandlung d'Anvillc's über den Um-fang des alten Jerusalem.