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wünschte um so mehr die Höhe desselben zu ersteigen,da der Erlöser auf diesen Felsen vierzig Tage mit Fastenund Beten zugebracht hat. Ich würde übrigens daauch die Ucberreste eines Gebäudes und einer Kirchegesehen haben, die um so verehrungswürdiger sind,weil nach ganz glaubwürdigen Ueberlieferungen hierdas klösterliche Leben begann. Ich wußte ferner, daßman vom Gipfel aus das ganze Land der Ammoniterübersehen könne; allein so groß meine Neugierde auchwar, es war schon zu spät, um sie befriedigen zukönnen; es war Zeit nach Jericho zurückzukehren.
Auf diesem Rückwege kamen wir bey Ruinen vor-über, die ohne Zweifel die Trümmer der alten Stadtsind. In das Quartier zurückgekehrt, befanden wiruns in einer doppelten Verlegenheit; es waren vieleLeute zu ernähren, und wenige Lebensmittel vorhan-den; man mußte Ruhe genießen, und wußte nicht wound wie? Mit Hilfe des Ueberrestes vom Hammel, desReises, den wir bey unserm Gepäck fanden, und be-sonders einer mehr als gewöhnlichen Mäßigkeit ent-fernten wir den ersten unangenehmen Umstand; dochder zweyte blieb in seiner ganzen Stärke. Umgeben vonMannern, Weibern, Kindern, deren Unredlichkeitempörend war, hatten wir mehr als eine Art Noth zubefürchten, wenn wir die Unvorsichtigkeit haben würden,unter ihnen zu bleiben. Ich schlug vor, die Nachtausserhalb des Gebäudes auf einem Rasenstück zuzu-bringen, das ich nahe bey einigen Balsambäumen bemerkthatte. Ich war dahin vorangegangen, sing an die
Reise »ach Jerusalem, il. Bi>. 2