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Besorgniß, als ich im nemlichen Augenblicke hinterSteinhaufen einige Lanzenspitzen unterschied, welche imScheine der Abenddämmerung glänzten, und baldkamen mehrere Beduinen in starkem Trabe den Hügelherab. Sie hatten mich gesehen. Ich bekenne, daßich es bereute, allein geblieben zu scyn. Um mich daherauszuziehen, hatte ich kein anderes Mittel, alsdie Fassung nicht zu verlieren. Ich ging gerade aufsie zu. Der erste, welcher sich zeigte, hielt vor mir,und betrachtete mich starr. Ich grüßte ihn, indem ichdie Hand aufs Herz legte, und so machte ich es auchbep den Ucbrigen. Sie ritten vorüber, ohne ein Wortan mich zu richten, ja sogar ohne Tobak zu sodern,was sie sonst niemals unterlassen, wenn sie einem Fran-ken begegnen. Mein Auzug hatte nichts an sich, wassie hätte in Versuchung fuhren können; — ein sehrgroßer Strohhur, ein schlechter weißer Rock, ein schwar-zes ganz abgenütztes Skapulicr, schienen ihnen ohneZweifel keine Anzeichen eines reichen Pilgers zu seyn,und diesem ärmlichen Aussehen verdankte ich gewiß dieGunst, gesund und unbeschädigt wieder nach Jerusalemzu kommen.
Die Thore sollten eben geschlossen werden; — ei-nige Minuten später, und ich wäre genöthiget gewesen,ausserhalb unter frcyem Himmel zu übernachten, wasin einem Lande, wie dieses, nicht ohne Gefahr ist.
Leben Sic wohl, mein thcuerer Karl! wenn nichtunvorhergesehene Hindernisse mein Vorhaben vereiteln,so werde ich am ersten Tage die Reise an den Jordan