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trag scheint ihnen einen langen und friedlichen Besitzderselben zu sichern.
Es ist für das Volk von Malta, das so frommund so sehr katholisch ist, gewiß schmerzlich, nicht mehrunter den väterlichen Gesetzen eines Ordens zu leben,der drcy Jahrhunderte hindurch sein Glück und seinRuhm war; aber noch schmerzlicher muß es für dasselbeseyn, von einer Nation abzuhängen, die weder seinenGlauben, noch seine Sitten hat. Und dennoch ist seinLoos weniger zu beklagen, als wenn es das Joch vonMenschen zu tragen hätte, die zwar ihrer Geburt nachzu seinem Glauben gehörten, aber durch die entwürdi-genden Grundsätze der neucrn Gottlosigkeit verderbtund verführt sind. Wenn gleich eine beklagenswertheSpaltung England von der römischen Kirche trennt,so ist doch die englische Regierung so gut gesinnt, daßsie dem katholischen Gottesdienste derselben Schutz ge-währt, wie ihrem eigenen. Sie erweist dem Bischöfealle Achtung und Rücksicht, und fordert, daß alle Civil-und Militärbehörden seiner hohen Würde die höchsteEhre erzeigen, und diese Achtung, diese Rücksicht, die-sen Schutz legt sie nie deutlicher an den Tag, alswenn der Unterschied der Religion zu einer Unordnung,zu einer Unehrerbietung, Veranlassung gegeben hat.
Ein Major hatte sich erlaubt, zu Pferd eine Pro-cession zu durchbrechen; das Volk verlangte, daß erhalten solle; doch er that es nicht, sondern stieß Dro-hungen aus. Er wurde mißhandelt, und wäre balddas Opfer seiner Hartnäckigkeit geworden. Kaum war