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Anker, und einen Tag nachher bezogen wir das La-zareth. Das dieser Bestimmung gewidmete Gebäudeist prächtig; es ist ein altes Haus des Ordens. DenVorschriften nach sollte ich ein und zwanzig Tage langQuarantäne halten; ich erhielt jedoch die Erlaubniß,sie mit dem 20. Tage beendigen zu dürfen. Währenddieser Art von Gefangenschaft, die mir sehr lange ward,erhielt ich mehrmals Besuche von dem ersten General-Vikar und dem Privatsekretär des Bischofs von Malta,Erzbischofs von Cvrfu, eines Prälaten von großer Fröm-migkeit und ausgezeichnetem Verdienste, an den ich durcheinen Brief der heiligen Kongregation empfohlen war.Die Anwesenheit dieser Herrn und die Unterhaltungenhalfen mir den Tag, an dem ich meine Freyheit wiedererhalten sollte, mit mehr Geduld erwarten. Endlicherschien er. Der Sekretär des Herrn Bischofs holtemich in dem Wagen Seiner Gnaden ab, und führtemich unmittelbar in den bischöflichen Pallast. Ichbat, zuerst einen Augenblick in der Kapelle zubringenzu dürfen, um Gott für den glücklichen Erfolg unsererSeereise zu danken, und bezeigte hierauf dem Bischöfemeine Ehrfurcht. Er hatte die Aufmerksamkeit, michzu Tische zu bitten, und dazu auch den Herrn Konsulvon Oesterreich, und viele Geistliche und Adelige ein-zuladen. Der verehrungswürdige Prälat behandeltemich mit ausnehmender Güte, und envics mir alleHöflichkeiten und Rücksichten. Es machte ihm Ver-gnügen, mich über die Einzelnheitcn der langen Pilger-fahrt, die ich vollendet, zu fragen, und er schien meine