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ungerechnet, dauert ungefähr sechs Wochen. Einigeverdienen ihren Lebensunterhalt dadurch, daß sie dieWaaren, die auf dem rothen Meere nach Suez kommen,nach Egypten führen, andere dadurch, daß sie dieKa-ravanen mit Kameelen versehen.
Meine Leute erschienen nicht, und ich begann un-ruhig zu werden; endlich erkannte ich in einer Ent-fernung von einer Viertelstunde meinen JanitscharenMahomed an seinem weißen Turbane und seinem rothenKleide; er führte m»ine Karavane in die Nähe einerPalme. Mein Zelt ward unglücklicherweise nahe beyden Arabern aufgerichtet; ihr Geschwätz war in dieserNacht ärger als jemals, und trotz meiner Müdigkeitwar es mir nicht möglich zu schlafen.
Beym Anbruch des Tages begab ich mich zu denQuellen des Moses, von denen wir einige Schritteentfernt waren. Sie befinden sich am östlichen Uferdes Meerbusens, dem Thale gegenüber, das man dasThal der Werirrung nennt, vier Stunden von Suez.Man zählt acht dieser Quellen, die ungefähr von drey-ßig Palmcngebüschen umgeben sind. Ihr Wasser ent-hält Schwefel und Gyps und hat einen unangenehmenGeschmack; es ist aber für die Thiers sehr gesund;unsere Kameele drängten sich dahin, um zu trinken.Ihr Nutzen ist für die Karavanen, die von jeher hiereine ihrer Stationen gemacht haben, unberechenbar.Sie haben ihren Namen unstreitig von dem großen Ge-setzgeber der Hebräer, der bey diesen Quellen durchdas rvthe Meer ging.