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tadelt beständig die Großen seines Hofes, die selbenicht kennen. Immer in Thätigkeit schläft er wenigund selten ruhig. Man versichert, daß ihn die Erin-nerung an eine Niedermetzlung der Mameluken quält.Während der Nacht wachen zwey Weiber abwechslungs-weise an seiner Seite, um die Decken wieder zurechtzu legen, die er im Schlafe beständig in Unordnungbringt. Gegen Vertraute ist Mehemed mittheilenv,neugierig und häuft Fragen auf Fragen. Seine Ge-sichtszüge zeigen Heiterkeit und Offenheit, sein Augeist voll Feuer.«
Dieß ist der Mann, den ich besuchen wollte.
Der österreichische General - Konsul Herr RitterAcerbi hatte sich nach dem Tage erkundigen lassen,an dem ich vorgestellt werden könnte, und erhielt dieAntwort, daß Seine Hoheit mich am 12. um 4 UhrNachmittags empfangen wolle.
Wir fanden uns zur bestimmten Stunde pünktlichein. Der Dolmetscher und der Ianitschar des Konsulatsbegleiteten uns. Ich war als Trappist gekleidet, undhatte am Gürtel mein hölzernes Kreuz mit demTodtenkopfe, und meinen Rosenkranz.
Der Pallast des Pascha liegt aus der kleinen Halb-insel, welche die ehemalige Insel Pharos bildet, seit-dem sie mit dem festen Lande verbunden ist. In derNähe befindet sich unter den Kanzleyen und Kasernenzur Linken ein sehr großer Gasthof, der »königlicheGasthof« genannt, wo die vornehmen Türken undAraber wohnen, die Seiner Hoheit aufwarten wollen.