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Theil 3 (1837)
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fielen nach und nach in Ruinen; alles wurde schlech-ter; alles verfiel. Nach Werlaus einiger Jahrhundertewar es schwierig, die Lage der Orte wieder zu finden,und es war leicht vorauszusehen, daß der Augenblickkommen werde, wo man sie nur mit Hilfe der Wissen-schaft oder aus den Spuren einiger Trümmer wiedererkennen würde. Wir haben es nur der Genauigkeit derBeschreibungen zu danken, die uns die Alten zurück-gelassen haben, daß wir heut zu Tage im Standesind, noch ungefähr wenigstens die Platze zu bezeichnen,wo das Theater, das Museum, die Laufbahn, dasGymnasium, der Tempel des Serapis, die Rennbahn ?c.sich befanden. Mit Ausnahme einiger Mauerstücke,einiger Thürme, der zwcy Obelisken, der Säule.deSPompejus, und einer sehr kleinen Anzahl ganzer oderzerbrochener Denkmäler hat die Barbarey und die Zeitalles verzehrt. Das Alexandrien der Muselmännerist selbst dem Platze nach nicht mehr das der Ptolo-mäer. Bon einem weit geringeren Umfange ist esnach und nach, von Geschlecht zu Geschlecht immermehr entvölkert worden, und der blühende Zustand,dessen es sich, nach der Behauptung einiger arabischerSchriftsteller, im vierzehnten Jahrhunderte erfreute,war nur ein Schatten seines ehemaligen Wohlstandes.

Es würde zu lange währen, mein lieber Freund!wenn ich Ihnen hier die Umwälzungen und Unglücks-fälle, die es von den Kreuzzügen an bis zu den neue-sten Zeiten erleiden mußte, mit einiger Weitläufigkeitbeschreiben wollte. In diesem Zwischenräume mehrmal