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Die Stellung der spanischen Kirche zum Roemischen Stuhle von Beginn ihres Gründens bis auf die neueste Zeit
Entstehung
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Stuhle abgebrochen erscheint. Von keinem der zahl-reichen Römischen Bischöfe dieser Zeit ") ist ein Ver-kehr mit Spanien gepflogen; unter ihren Briefen istkeiner an die Spanische Kirche gerichtet, keine derzahlreichen Spanischen Synoden dieser Zeit, unterdenen allein 12 Tolctanische sind, gedenkt eines sol-chen Verkehres; ja, in keiner wird der Namen einesjener Päpste genannt; kein Spanischer Chronist jenerZeit weiset Spuren von einem der Kir-

chen von Rom und Spanien auf, 2-) Die SpanischeKirche war ganz auf sich selbst gestellt und regiertesich um so leichter, als sie in dieser Periode an denBischöfen der königlichen NesidenzToledo ein Hauptund einen Einigungspunkt fand, wie wir unten sehenwerden.

Wir haben nun aus den Akten der Spanischen Synodenund «onstigen Documcnten dieser Periode zu ersehen, wie sichdie Spanische Kirche vollkommen zu einer Nationalkirchc gestal-tete und sich dem Römischen Stuhle gegenüber stellte.

Da ist zuerst die Synode von Toledo im I, zu mer-ken, auf welcher dem Bischöfe dieser Stadt, auf den Grundder Entscheidung der früheren Tolctanischen Synode die Metro-politangcwalt in der Provinz Carlhaginensis feierlich übertragenwird. Ein Dccret des Königs Gundcmar bestätigt jenen Be-schluß und macht als Grund desselben auch die Würde des Bi-schofs von Toledo als Bischofes der Residenz geltend ")

21) Sabinianus, Bonifacius lil., Bonifacius IV., Deusdedit, Bo-nifaciuS V,, Honorius, Scveriuus, Johannes iv., Thcodorus k.,MartinuS l,, EugeniuS i., Vitallanus, Adeodates, DonuS,Agatho.

22) Man pflegt freilich auf Isidors von Sevilla Brief an EugeniuSvon Toledo und an cüanMuz «lux zu verweisen, in denen er denPrimat der Römischen Päpste als einen Glaubensartikel darstellt;allein beide Briefe sind unecht.

23) U -rrä. III. 545 ff.