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Im I. 558 trat König Ariamir mit seinem Volke und denArianischen Bischöfen zur katholischen Kirche zurück. Es ist keineSpur von einem Zeugnisse da, daß dieses hochwichtige Ereignißmit Wissen oder gar unter den Auspicien des Römischen Stuhlesgeschehen sei, auf dem damals Pclagius I. saß.
Zwei Jahre nachher versammelte Ariamir eine große Rcicks-synode zu Bracara (5vl), welcher Lucrctius, der Metropolitdieser Stadt, vorsaß.
Die Synode will zuerst handeln clo statutis tiller oatliu-lieae gegen die Priscillianisten. Da erinnert nun der MetropolitLucrctius, es habe einst der h. Bischof Leo von Rom, der un-gefähr der vierzigste Nachfolger des h. Petrus gewesen, gegenjene Irrlehre ein Schreiben an die Synode von Gallicien geschickt.Auf dessen Weisung haben auch die Bischöfe der Provinzen Tar-raco, Carthago, Bätica und Lusitanien ein allgemeines Concilgehalten, eine Glaubensregcl gegen die Priscillianisten aufgestelltund diese an Balconius, den Metropoliten von Bracara, geschickt.Beide Documcnte wolle man, wenn es ihnen gefiele,vorlesen.
Das wurde nun einstimmig beliebt, ut, cluirr simplloiuri-I>us pristiua sancturum patrum statuta pamtuutur, abumiuatumgam olim a serle Irestissimi?etri spostoli et llsmirata kriscil-liani liaeresis liKmonta eoxnosoant.
Also neben den ststutis s. patrum über den Glauben legensie dem apostolischen Stuhle von Rom, dem einzigen des Occi-dcnts und daher dem Mittelpunkte und besondern Stützpunktedes reinen Glaubens, ein vorzügliches Ansehen mit Recht bei.
Darauf gehen sie zur Behandlung der Disciplin über undLucrctius schlägt vor, sr uest/-ae/r-ater-Mat? ru'Asttt?', ut iu-statuta »ubis sanotorum patrum, reoonsitis autiguis vanouilius,iiiiiotosoaut.
20) ua, a. ill. Z47. Die Synode kam zusammen: ox prasoopto re-Ais; sie sagt gleich zu Anfang, daß es lange her sei, seit sieeine Synode gehalten; endlich habe es Alori»si«si,»us at >>iissi-mus rox reyrrtiSllendorf, BerlliiNn. d. Ipa». Kirch«. Z