28
lästern»« iKitur rvAulas et cleeiew a s. dvlinita eaiieiiiis,omnilius servanda mandamus. //- /,/s
/tt« Sw/wrtK//o»/.<i S,rt0?/e/»/tt/d.
Alse für die Aufrechthaltung der Canoncs solle er sorgeinDann ferner:
Huoties universalis relixionis posoit eausa ad ennviliuinte euneti tratres evveante vonveuiaiit; et «i gnos eornm spe-eialis negotii pulsat eontentio, ^nrxi.i inter eas cuiiij>esee,disvursa saeris legibus deteriniiiando eertsmiua. l^nidguidautein illis pro lide et veterilnis constitutis vel Gravida dis-positiane praeeipies vel persona« nostras auetaritate l'ormabis,totum ad seientiam »ostrain instruetae relationis attestationeperveniet, ut uoster aniiuns vl'lieii earitate dati et tuus se-euritate perkruatur accepti.
Man sieht, daß Sallustius fast den ganzen Umfang derVikariatsrechte besaß; nur die Konfirmation der Bischöfeund Metropoliten und die Ertheilung der Uterae eommunieatoriae hatte er nicht.
Allein eine andere Frage ist die, ob Johannes und Sallu-stius jemals zur Ausübung ihrer Vikariatswürdc gekommen seien.Daß die Provinz des Bischofs von Merida offenbar gegen diein Spanien stets als die höchsten Normen geltenden kanoncsder Inspektion, ja der Jurisdiction eines fremden Bischoscs sichunterworfen habe, ist nicht glaublich, um so weniger, als alleund jede Nachrichten fehlen, daß der Bischof von Sevilla jemalsVikariatsgewalt daselbst geübt habe. Keine Spur leitet dar-auf hin.
Allein sollten auch, so lange Hormisdas lebte, aus Achtungfür ibn die Bischöfe von Tarracon, Bellica und Lusitanien denVikaricn ein Mehrercs eingeräumt haben, als sie als Metropolitenihrer Sprengel schon besaßen, so ist doch nichts gewisser, als daßdiese Befugnisse mit Hormisdas oder auch seiner Vikare Todesofort wieder erloschen. Waren ja, was sogar Aguirc zugibt,die Spanischen Vikariate nur der Person, nicht aber demStuhle verliehen. Daß die Vikariate von Tarraco und Se-villa nicht dauerten, geht am besten daraus hervor, daß von