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3 (1925) Die merowingische und karolingische Zeit : 1. Teil: Siedelungsgeschichte
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der Friedhöfe, ihre Einfriedigung, Wege usw., obwohl im allgemeinen dierechteckige Gestalt nicht zu verkennen ist. Rundlinge sind mir nicht bekannt.

Die verschiedenartige Orientierung einzelner Leichen innerhalb des-selben Friedhofs erklärt sich meist durch verschiedene Zeit bzw. Nationa-lität, wie auch die Beigaben und Tiefenlagen in einzelnen Fällen verraten.Die nicht seltene Erscheinung, daß inmitten dichtbelegter Reihen einzelneStellen frei von Gräbern sind, hängt wohl mit einst dort befindlichen

Abb. 59. Grabstein der Munetrudisvon St. Alban bei Mainz.

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größeren Bäumen oder sonstigen Gegenständen, leichten Holzbauten usw.zusammen. Daß die christlichen Friedhöfe bei oderum Kirchen und Kapellenangelegt waren, ist im Vorausgehenden wiederholt erwähnt worden,namentlich für Mainz (bei St. Alban, St. Peter und St. Hilarius), Worms(Liebfrauenkirche, auch beim Dom), Weinheim usw. Das Studium diesermerowingischen Grabfelder ist leider noch sehr im Rückstand; bei denAusgrabungen müßte vor allem auf die Umgrenzung derselben und aufdie zeitliche Abfolge der Belegung geachtet werden.