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gestellt, werden auch kaum vorhanden sein, da sie sich nach K. Schuch-hardt mehr auf das fränkisch-sächsische Gebiet beschränkten, als Schutzgegen die Normannen- und Wendengefahr.
So lassen sich in Süddeutschland erst schwache Umrisse der Ent-wicklung des Befestigungswesens in dieser Periode erkennen, haupt-sächlich aus Mangel gut untersuchter Objekte. Tritt durch die bessererforschten Anlagen auf fränkisch-sächsischem Boden auch manche Er-gänzung hinzu, so empfindet man jene Lücke doch um so schmerzlicher,als in Süddeutschland offenbar eine viel größere Mannigfaltigkeit derFormen herrschte, bedingt durch das vielgestaltige Gelände und diereichere geschichtliche Vergangenheit.
Straßen- und Befestigungswesen stehen also, wie wir gesehen haben,im engsten Zusammenhang und sind, wenn einmal die Forschung nachihnen organisiert werden sollte, einheitlich zu behandeln. Sie werdendann die sichersten Brücken zwischen Römerzeit und Mittelalter bildenund für manche urkundliche Erwähnung die greifbare Unterlage bieten.Vielleicht werden sie dann auch manche Erscheinungen unserer mittel-alterlichen Burgen in helleres Licht setzen.
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