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Kirchengeschichte
Entstehung
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341
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Konstantinus n. Licinius. Jahr Christus 3t 5. Melchiades. Z41Aehnlichkeit hingestellt hat. Vor allen andern schenkte er diesem Orte>, denn anch davon muß gesprochen werden welcher dnrch die Hinterlist»unserer Feinde mit Unreinigkeiten jeder Art überschüttet war, seine Auf-merksamkeit und gab der Bosheit derer, die Schuld daran waren, keines-wegs nach, sondern er machte, wiewohl er bei der großen Menge vonPlätzen in unserer Stadt einen andern hätte wählen und Erleichterungin Hinsicht der Arbeit finden und sich von mancher Mühe befreien können,sich zuerst selbst an das Werk, sodann stärkte er das ganze Volk mit großerFreudigkeit, sammelte ans der ganzen Menge Eine große Schaar undkämpfte den ersten Kampf, es für billig haltend, daß gerade diejenigeKirche, welche von den Feinden bestürmt worden war, welche zuerst zuleiden gehabt, welche dieselben Verfolgungen, wie wir, und noch vor unöausgestanden und einer Mutter gleich ihre Kinder verloren hatte, auch ander großen Gnade des Allgütigen vor allen andern Theil nehme. Dennnachdem der große Hirte die reißenden Thiere, die Wolfe und alle grau-samen und wilden Bestien verjagt und, wie die beilige Schrift sagt,(1)die Zähne der Löwen zermalmt hatte, so wollte er, daß ihre Kinder wiederuman Einem Punkt zusammenkommen und richtete, wie es billig war, einenStall für die Heerde auf, um den Feind und den Nachgierigen zu beschä-men (2) und um das gottfeindliche Unterfangen der Gottlosen in seinervollen Blöße hinzustellen. Und jetzt ist es aus mit den Gottverhaßten,da sie schon vorher nichts waren. Nachdem sie eine kurze Zeit geschreckthatten und geschreckt worden waren, erlitten sie die wohlverdiente Strafeund richteten sich selbst, ihre Freunde und ihre Familien völlig zu Grunde,so daß die ehedem in die Tafeln der heiligen Schrift eingegrabenen Weis-sagungen sich durch den Erfolg als wahr erwiesen, in welchen das göttlicheWort sowohl andere Wahrheiten enthält, als auch namentlich Folgendesin Betreff ihrer spricht:(Z)Die Sünder haben das Schwert gezogen, siehaben ihren Bogen gespannt, um den Armen und Dürftigen niederzuwer-fen, und zu erwürgen diejenigen, die geraden Herzens sind. Ihr Schwertmöge ihnen in das Herz dringen und ihr Geschoß zerbrochen werden." Undwiederum: »Ihr Andenken ist verschwunden mit ihrem Schall und du hastihren Namen ausgelöscht für die Ewigkeit und für die Ewigkeit der Ewig-feiten, (ä) Denn da sie im Unglück waren, haben sie geschrien, und eswar Keiner, der sie rettete, sie haben zum Herrn geschrien und er erhörtesie nicht. (V) Sie sind gebunden worden und sind gefallen, wir aber sind..aufgestanden und haben unö aufgerichtet." Auch das, was in den Worten:Herr, in deiner Stadt wirst du ihre Bildnisse verächtlich machen,"(ö)vorausgesagt ist, hat sich vor Aller Augen als wahr erwiesen. Ein solches

(1) Psalm 58, 6.

(2) Psalm 8, 3.

(3) Psalm 37, 14. 15.

(4) Psalm 9, 5. 6.

(5) Psalm 18, 42.

(6) Psalm 73, 2V.