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1 (1921) Die vorrömische Zeit
Entstehung
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zu den Toten und Göttern, wachsende Freude an Kunst und Schönheitwie höherem Lebensgenuß. Und wenn auch durch neueindringendeStämme,die auf geringerer Stufe der Zivilisation standen, immer wieder Hem-mungen, ja vorübergehende Rückschritte erfolgten, so wurden diese baldwieder ausgeglichen durch die Einwirkungen der verbliebenen Volks-elemente, der vorgeschritteneren Nachbarschaft und des Handels, sodaßsich die Gesamtentwicklung bald wieder auf der alten Linie weiterbewe-gen konnte. Wie die besiegten Griechen den siegreichen Römern ihreKultur vererbten, so haben die unterlegenen Gallier den Scharen desAriovist, die Urnenfelder- und Hallstattbauern der Rheinebene den illy-rischen Eroberern ihre Errungenschaften abgetreten, wie vor ihnen un-gezählte andere Volksstämme ihren Besiegern.

In der geschilderten Weise hat sich die Kontinuität der K u 1 -t u r herausgebildet, gewissermaßen als ein heiliges, immer fortglimmen-des Feuer der Menschheit, das nicht nur von einzelnen hervorragendenPersonen geschürt und weitergegeben wurde, sondern das vom ganzenVolk oder seinen übrigbleibenden Trümmern getragen oder, wenn imErlöschen begriffen, von den Nachbarn wieder angefacht wurde, oft zuhellerem Brande, als es vielleicht vorher geleuchtet hatte 10 ").

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Abb. f>3. Germane der SR. Smnzee-Briissel.