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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
148
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548 Das IN. Kapitel,

Pfefferkorn schreibet von denen Thüringischen Grentzen, wie diesel-be zu unfern Zeilen beschaffen (c) also:Im Fall ein Heg Reuter aus,)eu!-ioiltXt oder Befehl dieses Land umreiten wolle, möchte er bey Hallecm der Saale sich aufsetzen, von bannen an der Thürinaischen Seite desFlusses heran auf Merseburg, von dannen auf Naumburg, Jena, Saal-feld, von dannen auf Leutenberg und Grafenthal, alsdann auf der Höhedes Thüringer Waldes hin, nach den: Hennebergischen zu sich schlagen,und auf der rechten Hand, nach der Werra zu sich wenden, an derselbenherunter, auf Saltzungen, Creutzburg und Treffet, von dannen über denBerg, am Eißfelde hin auf Mühlhausen, und aus solcher Stadt auf denHartz-Wald, von dannen neben Walckenried, Lora, Klettenberg, Ilfeld,und Elrich hin, durch die Grafschafft Hohnstein und Stolberg, hernachdurch die Morungische und Sangerhausische Herrschafften, und endlichan Eißleben hin, durch das Mansfeldische Gebiete reiten, und bey Hallewiederum den Thüringischen Ritt beschliessen. Was Süd-und West-Thüringen anbetrifft, da möchte es noch seine Richtigkeit haben; anbelan-gende aberNord-Thüringen,da ist Pfefferkorn gantz unrecht daran. Dannes bleibt einmahl darbey, daß ich die Unstrut in so lange vor einen Grentz-Fluß gegen Norden halte, bis mir jemand eine Veränderung zeigen wird,die nach dem Jahre 524. deßfals solte vorgefallen seyn. Halle und derVMriÄ dahin gehöret auch gar nicht hieher; denn man schreibet ja Hallin Sachsen: ff) heißt es nun Halle in Sachsen, so kan ich ja diesen OrtNicht zu Thüringen rechnen. Von Merseburg und Weissenfels kan ichgleichfalls nicht sägen, daß sie zu Thüringen gehören: denn von dem letz-tem schreibet Herr Ioh. Hubner: l» Mit Weissenfels haben dieihre Noth. Denn erstlich wissen sie nicht, ob sie den Ort zuThüringen, oder zu Meissen rechnen sollen? und wenn es in Meissen lie-get, ob es zum Leipzigischen, oder Vogtländischen Kreyse gehöret.

K. VII.

Von West-Thüringen muß ich atthier am Ende dieses Capitels noch

etwas

grösser war, als es jetzo ist; so war doch der Theil über der Unstrut schon vorlängstzu Sachsen gerechnet.

In seinen auserlesenen Geschichten von der /t.andgrafschäfft Thüringen, p .2O,(ch Siehe unter andern Herrn läc- Johann Hübnexs ///. Theil feiner vollständi-gen

(e) läem, 9.755V