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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
149
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Von denen Thüringischen Gräntzen tt. 149

etwas erinem. Es sind einige, welche diesen Theil so weit externen, daßsie auch die Wetterau in denselben m^vu-en, oder einschlössen wollen. Die-ses iwuiret Caspar Zlbe! indem ersten Theile seiner Sächsisch-und Ccut-scheu Merthümer, wann er?- 453- von denen alten Grentzen des LandesThüringen handelt, so laßt er sich also vernehmen: Worzu, auch der We-ster Wald und die Wetterau gehöret; welcher Meinung auch der HerrRath und oollmaim ist, wie solches auf seiner gezeichneten

Charte von der Grafschafft Hanau zu ersehen; Wohin gegen JohannAdam Bernhardt in seinen z in dem iz .Capitel,

90. diese Meynung wiederleget»

§. vi».

Das Land an sich selbst war in denen ältesten Zeiten voller Wälderund Moraste, wie insgemein gantz Teutschland» Nachdem es aber, nachund nach, von denen Einwohnern eulliviret, so ist es heutiges Tages einKorn und Fruchtbares Land, und zwar also, daß es von einigen eineSchmaltz-Grube von Teutschland genennet wird, welches inftnderheit vonacht W, als 'Wälder, Wasser, Wein, Weiyen, Weyd, Weiden, Wie-sen, Wolle, die es alle in grosser Menge hat, berühmt» Einige fetzen nurhrey W.nach dem Vers:

Lvnciliare lolsnt tri.-, XV. uomengue äecusgrre;

Waid, Woll Weitzen terra TburmZa tibi.

Der Nuhzn, des Waids halber, ist zwar nun ziemlich gefallen, nach-dem die Engelländer aus Thüringen Saamen bekommen, und der Indichin dieses Land gebracht ist; Denn, da Vormahls ein Schock Ballen voreinen halben Thaler bezahlet worden, so will es denen Thüringern nichtmehr anstandig seyn, dasselbe jetzo vor 20, ja bisweilen 14. Pfennige weg-zugeben. Jedoch was an diesem Gewächse abgehet, wird hier und da, ab-sonderlich bey Erffurt mit Saflsr, Anys, und andern Dingen wieder er-setzet. Wie der Waid zugerichtet werde, davon kan ein Bauer aus Frie-mar, Hausen und pfüllendorss hesser, als ich, i-mlommen und Nachrichtgeben.

Von der Fruchtbarkeit und Güte unsers Thüringen falteten die Ra-ths des Meißnischen Marggrafens, 5?einrici iitulli-iz ein artiges Urtheil»Denn, als Lopbia, Herzogin in Brabant, Lanögraftns imäovici Vl. inThüringen Tochter, wegen ihres Sohnes ^ssriei Anspruch an »em-iemn

T A Nluürem