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Die Termine für Räumung des Landes,
wirken. In folgenden Terminen wollen die Franzosen das Land räumen,erst sollen aber die rückständigen Kontributionen bezahlt werden,20. Juli Tilsit, 25. Königsberg, l. August bis au die Passarge, 20. allepreußischen Städte bis au die Weichsel, 7. September bis an die Oder,1. Oktober ganz Preußen bis an die Elbe, auch Schlesien mit seinenFestungen, sowie Spandau und Küstrin, 1. November Magdeburg diesseitder Elbe und die Provinzen, Pasewalk und Prenzlau. Stettin bleibtbis zur gänzlichen Ausgleichung des Friedens mit 6000 Franzosen be-setzt. Alle Revenuen gehen vom 13. wieder für unsere Rechnung.Obrist Scharnhorst ist General und Chef der neuen Organisations-tommission geworden. Man soll Oesterreich zugcmuthct haben, einStück von Galizicn abzutreten. Der Oesterreichische Kaiser hat aberbestimmt erklärt, denjenigen, der ihm sein Land nehmen wollte, mit Ge-walt daraus zu vertreiben. Die Franzosen sollen bei Warschau einKorps zusammenziehen. Aus Danzig und anderen Häfen ist die Nach-richt eingegangen, daß Embargo auf dänische Schisse gelegt werde. Manverlautet daher Krieg mit Dänemark. General Jork ist provisorischerGouverneur von Memel geworden. Sämmtliche Staatsdiencr mit jähr-lich 2000 Rthlr. Gehalt verlieren 500 Rthlr. Man vermuthet, daßder König Anfang künftigen Monats nach Königsberg gehen und dasRegiment mitnehmen wird. Man sagt, Blücher habe keinen Waffenstill-stand angenommen, mit den Schweden gemeinschaftliche Sache gemachtund den Franzosen schon 4000 Mann abgenommen. Von Memel sindwir neun Meilen entfernt. Dort befindet sich noch die Leib Eskadron unddas Depot des Regiments: unser Kommandeur ist auf 8 Tage dorthin;ich bekleide so lange seinen Posten. . . .
Bismarck."
3. Philipp Ludwig Leopold Friedrich, Sohn Karl Alexander's,^ 21. Februar 1770, ch 25. Oktober 1813, stand schon mit 15 Jahren beieinem Husaren-Regiment in Berlin. Nach seinem Nationale 5 Fuß 6 Zollgroß, nahm er wie sein älterer Bruder an dem Feldzug in den Nieder-landen, dann als Rittmeister beim Husaren-Regiment Rudorfs an dem unglück-lichen Kriege von 1806 thätigcn Antheil. Am 20. März 1810 zum Major(Husaren-Regiment Göckiugk) avancirt und dann in Jnaktivität versetzt, trater beim Beginn der Feindseligkeiten gegen Frankreich auf Grund einer im