Ons fürstliche Wappen.
Orstes Aapitet.
Die Lage.
jte Gegend um Schönhausen ist reizlos, stach und eben. Es fehlenN romantisch anziehende Punkte, Abwechselung von Höhen und Thälern,die Fluren belebende, das Erdreich dnrchplätschernde Bäche. Die Dörfer,weniger dicht gesät als in den mehr südlich gelegenen Kreisen der ProvinzSachsen, aber doch an beiden Seiten der Elbe zahlreicher als in der Altmarkund dem Ost-Westhavelland, zeugen in den zum Theil recht stattlichen Wirt-schaftsgebäuden vom Wohlstand der bäuerlichen Besitzer. Am rechten Uferdes Elb-Stromes ziehen sich weite mit Kiefern und Heidekraut bewachseneStrecken in der Ebene hin. Das Heidekraut behauptet man, sei eine Lieb-lingsblume des eisernen Kanzlers. Aus dem südlichen Sonnenschein derspanischen Berge sandte er mit herzlichem Gruß seiner in der Heimath weilendenGemahlin das bescheidene Blümchen zu, welches er in seiner Kindheit Tagenauf dem Boden seiner väterlichen Besitzung lieb gewann. Sonst gewahrt dasAuge wesentlich Wiesenland und Ackerboden, dem man es gar häufig ansieht,daß er solche Früchte gewährt, welche der Mensch im Schweiße des Angesichtesihm mühsam abringt. Aber das Ackerland von Schönhausen, theilweis durch
Schmidt, Schönhausen. 1