Veränderungen in der Armee.
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Lager lobte und meinte: es wäre eine kleine Stadt. Oni, Nonsisur,antwortete er, a'ost uns pstits vills ck<z plus rnnis irsnts villn^ssctg raoins! Wer nach Tilsit wollte, mußte zwischen ein Pulck Kalmückenund ein Pulck Baschkiren durchreiten. Diese Asiaten bildeten einen rechtgrellen Kontrast mit den wirklich schönen wohlgekleideten, adretten undsehr artigen französischen Garden. Diese kamen häufig herüber undtrieben ihren Scherz mit den Halbwilden. Sie sollen ganz erschrecklichausgesehen haben mit ihren verzerrten ganz dunkelgelben, schwarz röth-lichcn Gesichtern mit kleinen langen Schweinsaugen, platten Nasen,breiten Mäulcrn und ganz Finnischer Kleidung. Die Kanaillen sollenauch ganz infam musicirt und gesungen haben, so ein Lied, das Stein'erweichen, Menschen rasend machen kann! Die Baschkiren führen keinFeuergewehr, sondern Pfeil und Bogen. Ans den ersten Blick soll manes ihnen ansehen, daß sie besser zum Plündern als gegen den Feind zugebrauchen sind. Gott sei gedankt, sie sind im Abmarsch und werdennebst allen ihren Kameraden bald die preußischen Lande verlassen, wo sieihr Namensgedächtniß auf eine schreckliche Art gestiftet haben.
Der General Bennigsen hat seinen Abschied erhalten, den GeneralGraf Kaminskoh gefordert. An die Stelle des ersteren ist der GeneralBuxthöften gekommen. Auch der General Nüchel hat seinen nachgesuchtenAbschied empfangen. Eine große Macht soll die indirekte Ursache da-von sein. Er hat sich wenigstens mit großer Rührung selbst geäußert,daß er sich verpflichtet fühle, dem Staat, dem er so viel Dank schulde,dieses Opfer zu bringen, um auch in's Künftige alles zu vermeiden,was zu einer Disharmonie Anlaß geben könne. Gerade auf diesenPunkt werden wir ihn trotz seiner Hitze doch sehr vermissen. Der Könighat ihm einen sehr schönen und herzlichen Brief geschrieben, ihn zumGeneral der Infanterie ernannt, 25V0 Rthlr. Pension gegeben, und diebeiden Amtshauptmannschaften, die er schon hatte, gelassen. Auch hater dem Hauptmann v. Kleist den Consens zur Heirath mit des Generalsjüngster Tochter ertheilt, mit der Erlaubniß, den Namen Nüchel annehmenzu dürfen.
Den 13. Juli ist die Ratifikation des Friedens erfolgt. Generalv. Knobelsdorfs geht unverzüglich zu Napoleon als Gesandter, um nocheinige günstige Bedingungen, vorzüglich die Garantie Schlesiens, zu be-