Die Kirche zu Schönhausen.
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Spitze. Die mit dem Backsteinbau hinreichend vertrauten Holländer brachten nundiese ihre Kunst bei dem neuen — nach dem Plane der Magdeburger Marien-kirche — zu errichtenden Gotteshaus mit seiner großartigen Krypta zur Anwen-dung. An den Kirchen der Umgegend, meist nach dem Muster dieser Klosterkirchegebaut, läßt sich die von Jcrichow ans nach der Umgegend hin entfaltete missio-nircnde Thätigkeit Schritt für Schritt verfolgen. Die Kirche von Melkow weistauf 1150 zurück. In Gr. Wulkow ist die Kirche 1172, in Redekin 1180 schonvorhanden. Hohengehren, Klietz, Gr. Mangelsdorf, Bergzau und Schmetzdorferhielten ihre Gotteshäuser noch vor dem Schluß des 12. Jahrhunderts.
Thebäischen Märtyrern, dem heil. Sebastian, dem Bischof Constantius,dem Abt Egidius, dem Märtyrer Albanus, dem Bekenner Willibrord und denanderen Märtyrern und Bekennern enthalten". Während Willibrord auf dieholländischen Kolonisten hinweist, bieten die Thebäischen Märtyrer einen Finger-zeig für den Zusammenhang mit den Prämonstratensern, da Norbert dieGebeine seines Schutzheiligen, des heil. Victor, eines dieser Märtyrer, vonXanten nach Magdeburg überführt hatte.
Der Raum für den Altar mit der Wölbung und dem gewölbten Bogenist wohl am spätesten gebaut, wie an der nördlichen Mauer und an den
Schmidt, Schönhauser Z
Die Kirche zu Schönhausen, noch heute diegrößte, schönste und vollständigste Dorfkircheder ganzen Gegend, mit einer dreischiffigenBasilika und einem breiten thurmartigcnQuerbau, wurde 1212, am Tage ihres Schutz-heiligen des heil. Willibrord, geweiht. BeimUmbau des Altars 1712 wurden allerleiReliquien mit der Stiftungsurkunde folgenden
Inhaltes aufgefunden: „Am7.November 1212 ist die Kirchein Sconehusen zu Ehren derheiligen Mutter Gottes Mariaund des heil. Willebrord vondem ehrwürdigen Bischof Sige-bodo von Havelberg geweihtworden. In dem Hauptaltarsind die Reliquien von den