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Die Lehren der Astronomie
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Scheinbare Größen der Fixsterne.

stattfinden, aber die Feststellung der verschiedenen Abstu-fungen bei dieser unendlichen Progression, von dem glän-zendsten Sterne abwärts bis zu demjenigen, der sich un-sern Blicken ganzlich entzieht, ist eine Sache der reinenWillkuhr. Es beruht dieselbe lediglich aus Uebcreinknnst.DaS Bedürfniß hat indessen eine solche Uebcreiukunst her-beigeführt; und obgleich es unmöglich ist, genau oder -»zn-mi'i anzugeben, wo die eine Große aufhört und dienächstfolgende ansangt, und obsehon die Beobachter inder Angabe der Größen der einzelnen Sterne, zumal derkleineren, öfter von einander abweichen, so stimmen siedoch im Ganzen genommen, darin uberein, daß sie zurersten Klasse, welche die Sterne erster Größe begreift,nur etwa die 55 bis 20 hellsten Sterne rechnen, zur zwei-ten 50 bis 00 weniger glänzende, zur dritten ungefähr200 »och kleinere, und sofort. Man sieht hieraus, daßmit der Abnahme des Grades der Helligkeit die Mengeder ihm entsprechenden Sterne außerordentlich zunimmt,und wirklich belauft sich die Gesammtzahl aller bereits inVerzeichnisse gebrachten Sterne, bis einschließlich zur sie-benten Größe herab, schon auf fünfzehn bis zwanzigTausend.

50«) Da wir bei keinem Fixsterne die wirkliche Scheibedesselben sehen, sondcrn die Stärke seines Lichtes blosnach dem Totalcindrucke beurtheilen, den er auf unserAuge macht, so wird die scheinbareGröße" eines jedenFirsternS offenbar abhängen: 1) von der Entfernung des-selben von uns; 2) von der absoluten Größe seiner leuch-tenden Oberfläche, und Z) von dem wirklichen Glänzedieser Oberfläche. Da nun alle diese Elemente uns gänz-lich, oder so gut wie gänzlich, unbekannt sind, und da,aller Wahrscheinlichkeit nach, jedes derselben bei den ein-zelnen Individuen in dem Verhältnisse von vielen Milli-onen zu eins verschieden ist, so ist einleuchtend, daß wirkeine Aussicht haben, aus den bloßen Bestimmungen derAnzahl der Fixsterne, die zu den einzelnen, von unskunstlich gebildeten Klassen gehören:, irgend befriedigendeFolgerungen zu ziehen. In der That haben die Astro-nomen sich bis jezt noch nicht über ein Gesez vereinigt,das die Anordnung der Größen der Fixsterne nach pho-