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Die Lehren der Astronomie
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Einleitung.

I) Wer ein wissenschaftliche? Studium beginnt, des-sen erste Bestrebung muß darauf gerichtet seyn, seinenGeist dadurch für die Aufnahme d r Wahrheit empfang»lich zu machen, daß er über die Gegenstände und Ver-hältnisse, welche er zu untersuchen Willens ist, alle dieunreifen und übereilt angenommenen Meinungen, diedazu beitragen, ihn zu verwirren oder irre zu leiten,aufgiebt, oder wenigstens nicht mehr fo fest halt; unddaß er sich für die vorurtheilsfreie Annahme jeder Fol-gerung, die ans sorgfältiger Beobachtung und logischemBeweise beruht, sollte sie auch den Ansichten entge-gen seyn, die er früher selbst gewonnen, oder ohneweitere Prüfung von Andern erhalten bat, durcheine Art von Anstrengung und Entschluß kräftigt. Einsolches Streben ist in d r That der Anfang derjenigenintellektuellen Disciplin, die einen der wichtigsten Zweckealler Wissenschaft bildet. Es ist die erste Äimäherungan jenen Zustand geistiger Reinheit, die nnS allein füreine volle und stete Wahrnehmung moralischer Schön-heit sowohl als physischer Zweckmäßigkeit befähigen kann.Es istder Augentrost und die Raute," mit welchen wir,unser Gesicht schärfen" müssen, bevor wir die Grund-,üge der Wahrheit und Natur auffassen und betrachtenkönnen.

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