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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

Cap. XI

sie nur mittelst sehr scharfer und eine lange Reihe vonJahren hindurch fortgcsezter Beobachtungen sich bemerk-lich macht.

5.12) Es findet bei den Astronomen der Gebrauchstatt, die Sterne nach ihrem scheinbaren Glänze in Klas-sen abzutheilen, welche man die Großen derselben nennt.Bon den hellsten Sternen sagt man, sie seyen von derersten Große; diejenigen, die an Glanz diesen schon soviel nachstehen, daß der Unterschied bemerkbar ist, sindvon der zweiten Größe, und' so fahrt diese Abstufungfort bis zu Sternen der sechsten oder siebenten Größe,zu welchen Klassen die kleinsten Sterne gehören, die mannoch mit freiem Auge in der dunkelsten Nacht und beidem heitersten Himmel erkennen kann. Mit Hülfe derFernröhre wird indessen diese Klassifikation der Sternenach dem Grade ihrer Helligkeit und Sichtbarkeit nochweiter fortgcsezt, und diejenigen, denen der Gebrauch sehrkraftvoller Instrumente zu Gebote steht, unterscheidennoch die Sterne nach ihren Größen von der Uten bistllten hinab. Es ist aber durchaus kein Grund vorban-den, für diese Progression irgend eine bestimmte Gränzeanzunehmen, da eine jede Vervollkommnung der Kraftder Fernröhre, welche durch die allmahligen Fortschritteder Wissenschaft der Optik nach und nach erlangt wurde,stets eine zahllose Masse von neuen Gegenständen amHimmel hat erkennen lassen, die vorher noch unsichtbarwaren; so daß nach Allem, was die bisherigen Erfah-rungen uns in dieser Hinsicht gelehrt haben, die Anzahlder Sterne wirklich unendlich ist, in dem Sinne, den wirallein mit diesem Worte verbinden können.

583) Diese Klassifikation der Sterne nach ihren schein-baren Größen ist übrigens, wie bemerkt werden muß,durchaus willkührlich. Unter einer Masse von solchenleuchtenden Körpern, die wahrscheinlich, ihrer wirklichenGröße und Helligkeit nach, sehr von einander verschiedensind, und sich in ungleichen Entfernungen von uns be-finden, muß nothwendig einer als der glänzendste erschei-nen, ein anderer zunächst schwächer als dieser, und so sott.Eine solche Aufeinanderfolge, (die sich hiernach nur aufden Ort, den wir unter ihnen einnehmen, bezicht) muß