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Die Lehren der Astronomie
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Unvcrändcrlichkcit der großen Aren dcr Bahnen. 421

dcs Sonnensystems unterliegen, und die zwar ebenfallsperiodischer Natur sind, aber in einem andern Sinne, alsjene Ungleichheiten von langer Periode, welche von dengegenseitigen Konfigurationen der Planeten unter sichabhängen. Nun ist die Umlaufszeit eines jeden Plane-ten in seiner Bahn um die Sonne lediglich von den Mas-sen der Sonne und dcs Planeten, und von dcr grosienAre dcr Bahn dcs leztcrn abhängig, und weder die Er-centrieität, noch irgend ein anderes Element der Bahn,hat auf dieselbe einen Einfluß. Die mittleren sidcrischcnUmlaufszeitcn dcr Planeten, so wie sie sich nämlich nacheinem mittlern Durchschnitte aus einer Anzahl von Um-läufen ergeben, die groß genug ist, um eine völlige Eom-pensation dcr zulezt erwähnten Ungleichheiten zu bewir-ken, sind demnach stets unveränderlich. Wenn wir z.B.die Länge dcs siderischen Jahres gegenwärtig aus Beob-achtungen folgerten, die einen Zeitraum von etwa tau-send Umläufen dcr Erde um die Sonne umfaßten, sowürden wir das nämliche Resultat erhalten, als wir fin-den müßten, wenn uns zu dieser Bestimmung eine ähn-liche Reihe von Beobachtungen zu Gebot stände, die schonvor einer Million von Jahren angestellt waren.

564) Dieser Lehrsaz ist, als ein für sich bestehendesResultat, mit Recht als der wichtigste unter allen denenbetrachtet worden, welche bisher die Bestrebungen derMathematiker belohnt haben. Wir wollen uns daherbemühen, unsern Lesern wenigstens das Prinzip klar znmachen, auf welchem der Beweis dieses doazes beruht;und obgleich von diesem Prinzipe keine vollständige An-wendung gemacht werden kann, ohne in diejenigen Rech-nnngsdetails einzugehen, die dem Zwecke dieses Werkesnicht entsprechen, so wird es UNS doch nicht schwer fallen,den Leser nicht nur bis zn dem Punkt zu führen, wodiese Rechnungen beginnen, sondern auch von leztercnselbst einen solchen allgemeinen Ueberblick zu geben, durchwelchen es klar wird, was das Resultat derselben seynmuß, wenn sie vollständig durchgeführt werden.

565) ES ist eine Eigenschaft der elliptischen Bewe-gung, die unter dem Einflüsse dcr Schwerkraft und inGcmäßheit dcr Äeplcr'schen Gesezc vor sich geht, daß,