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Die Lehren der Astronomie
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Igg Astronomie. Cap. XI-

zurück. Zunächst wollen wir die Veränderungen in Nrlrachtung ziehen, wclchc durch dir gegenseitige Einwirkungder Planeten, bei verschiedenen Stellungen derselben ge-gen einander, sonwhl hinsichtlich der Größe und Gestaltihrer Bahnen, als auch dcS OrtcS, den sie in denselbeneinnehmen, hervorgebracht werden. Indessen wird eSzuvörderst zweckmäßig seyn, die sowohl von den Geome-lern als von den Astronomen befolgte Vcrfahrungs-wcise zu erläutern, nach welcher sie nämlich auch bei dengestörten Bahnen sich der Ausdrücke und der Gescze derelliptischen Theorie bedienen und diese fortwährend aufsie anwenden, obgleich solche gestörten Bahnen, mathema-tisch streng genommen, weder Ellipsen, noch irgend sonstbekannte Eurvcn sind. Der Grund dieses Verfahrensliegt theils in der Einfachheit der Begriffe und in derLeichtigkeit der Berechnung, durch welche sich die Theorieder Ellipse auszeichnet, theils aber ganz besonders darin,weil man gefunden hat und auch aus den hier stattfin-denden dynamischen Relationen es beweisen kann, daßdie Abweichung eines jeden Planeten von seiner Ellipse,wie sie für irgend eine Epoche bestimmt worden ist, wirk-lich dargestellt werden kann durch die Annahme, daß dieEllipse selbst allmahligen Veränderungen unterworfensev, daß nämlich, gewissen Gcsezen gemäß, ihre Größeund Erccntricität sich verändere, und sowohl ihre Stel-lung in der Ebene, in welcher sie liegt, als auch dieseleztcre selbst, sich verrücke, wobei der Planet sich bestan-dig in dieser veränderlichen Ellipse bewegt, gerade so,wie er sich, wenn keine störenden Kräfte vorhanden wä-ren, hr der unveränderten Ellipse fortbewegen würde.Indem man die Sache auf diese Art betrachtet, nimmtman an, daß die störenden Kräfte ihre fortdauernde volleWirkung auf die einzelnen Elemente der Bahn äußern,während die Relationen des Planeten zu seiner Bahndie nämlichen bleiben, oder nur Veränderungen erfahren,die von sehr kurzer, verhältnißmäßig momentaner Dauersind. Diese Verfahrungsweisc ist in der That nicht alleinhöchst natürlich, sondern sie dringt sich uns auch gewis-sermaßen von selbst auf durch die außerordentliche Lang-samkeit, mit welcher die Veränderungen der Elemente