Von der Ebbe und Fluth.
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melskürpers gemäß, auch die Lage der durch ihn crzeug-reu Fluthwogc aus der Erdoberfläche ändern, wodurchsich, in Perioden von rinn» Monat nnd eineni Jahre,die niittlcre Größe der Ebbe und Fluth an jedem Orteabwechselnd vermehren gnd vermindern wird. Auf dieseArt kommen hierbei auch die Knoten der MondSbahn inBetrachtung, da wahrend ihres periodischen Umlaufs derMond sich zu einer Zeit bis aus 2!)" und zu einer an-dern nur bis auf 170 auf beiden Seiten vom Aequatorentfernt.
555) Die Geometrie zeigt, daß die Wirksamkeit cineSanziehenden Himmelskörpers bei dem Emporheben derGewässer sich umgekehrt verhalt, wie der Eubus seinerEntfernung. Die Abstände des MondeS und der Sonnevon der Erde sind aber, vermöge der Ellipticität ihrerBahnen, bald größer, bald kleiner, als ihre mittlerenEntfernungen. ES folgt hierau?, daß die Wirkung derSonne, wenn man die mittlere Größe derselben ^ 29annimmt, zwischen den Werthen 19 und 21, und diejenigedes MondeS zwischen den Werthen 55 und 59 veränder-lich ist. Bringt man demnach diese Unterschiede mit inRechnung, so zeigt sich nach Art 559, daß die höchsteFluth sich zur niedrigsten verhalten kann, wie 59 b 21 zu55 — 21, oder wie »g zu 22. Unler allen Ursachen, wel-che die Höhe der Fluthen moeisicircn, hat indessen keineeinen größern Einfluß hierauf, als die örtliche Lage. Aneinigen Orten, wo die Fluthwogc auf einen engen Ka-nal stoßt, steigt sie Plözlich zu einer außerordentlichenHöhe. Z. B. bei Annapolis, in der Ban von Fundn,soll sie eine Höhe von 120 Fuß erreichen.") Selbst inBristol beträgt der Unterschied zwischen der Fluth undEbbe manchmal 59 Fuß.
555) Auch in der Atmosphäre werden aus gleicheWeise durch die Wirkung der Sonne und des MondesEbbe und Fluth erzeugt, welche man durch sehr seineBeobachtungen erkannt und gemessen hat. Diese Wir-kungen sind jedoch äußerst geringfügig.
55li) Wir kehren jezt zu den Störungen der Planeten
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