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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

Cap. Vlll

von I! nach A geht, so wird i> der aufsteigeudc Knotennnd der Winkel A 5 iX die Länge des Knotensseyn. Eben so werden, wenn >> der Ort des Planetenzu irgend einer Zeit ist, und wenn man sowohl ihn alsauch die Sonnennähe A auf die Ekliptik nach den Punk-ten p und n projicirt, die Winkel ^ X p und L X n bezüg-lich die heliocentrische Länge des Planeten und diejenigeder Sonnennähe seyn, von denen die erstere zu bestim-men, und die letztere eines der gegebenen Elemente ist.Der Winkel p ä> l' endlich ist die heliocentrische Breitedes Planeten, die ebenfalls bestimmt werden muß.

42») Da nun die Zeit, für welche der Ort des Pla-neten gesucht werden soll, gegeben ist, und auch der Mo-ment, in dem der Planet durch die Sonnennähe geht,so ist damit der Zeitraum gegeben, in welchem er denTheil t l> seiner Bahn beschreibt, und da die Umlaufo-zcit nebst dem ganzen Flächenraume der Ellipse bekanntrst, so gibt das Gesetz des Verhältnisses der Flächenräumczu den Zeiten, in welchen sie beschrieben werden, dieGröße des Flächenraumes .V X l>. Nun ist es eine reingeometrische Aufgabe, hieraus den entsprechenden Win-kel X I' zu bestimmen, welcher die wahre Anoma-lie des Planeten heißt. Diese Ausgabe gehört zu densogenannten transcendentalen, und sie läßt sich durch vie-lerlei Berfahrungsarten, von denen manche mehr, mancheweniger verwickelt sind, auflösen. Sie bietet indessenkeine besondere Schwierigkeit dar, und in der Praxis be-dient man sich zu ihrer Auflösung der Hülfe von Tafeln,die zu diesem Zwecke für jeden Planeten besonders be-rechnet worden sind 'j.

Es ist leicht zu begreife», daß, mit Ausnahme des Falles einergleichförmigen Kreisbewegung, das Beschreiben gleicher Fla-ch e n r a u in c, um eine» Mittelpunkt herum, sich nicht vertragtmit dem Beschreiben gleicher Winkel. Der Zweck der imTexte besprochenen Aufgabe ist also der, von dem Flächen-räumc, den wir als bekannt voraussetzen, auf den Win-kel überzugehen, den wir als unbekannt annehmen, oder mitandern Worten, den wahren Betrag der Winkelbewcgunz vonder Sonnennähe an, nämlich die wabrc Anomalie, ausdem abzuleiten, was man mit dem technischen Ausdrucke die