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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

Cap. VI.

weiter entfernt ist, als diese Grenze, so kann keineFinsterniß stattfinde» ; befindet er sich innerhalb dieserGrenze, so kann, und wird auch wahrscheinlich an demeinen oder andern Theile der Erde eine Finsterniß ein-treten. Um genau auszumittelu, ob eine solche stattfinden wird, oder nicht, und wenn sie stattfindet, wiegroß der verfinsterte Theil seyn wird, muß man dieSonnen - und Mondstafcln zu Nathe ziehen, den Ortdes Knotens und die Halbmesser genau berechnen, undeben so auch die örtliche Parallarc, so wie die schein-bare Vergrößerung des MondsdurchmcsscrS, die vonder Verschiedenheit seiner Entfernung vom Beobachterund vom Mittelpunkte der Erde herrührt und ^ vomHorizontaldnrchmesser des Mondes betragen kann. Als-dann ist es nach den obigen Betrachtungen leicht aus-zumittelu , um wie viel die beiden Scheiben über ein-ander greifen, und in welchen Momenten die Berüh-rungen der Ränder statt finden werden.

848) Die Berechnung der Bedeckung eines Ster-nes ist von ahnlichen Betrachtungen abhangig. EineStcrnbcdcckung ist möglich, wenn der Mond wah-rend seines LaufcS, v o m Mittelpunkte der Erdeaus gesehen, eine Entfernung von dem Sterne er-reicht, welche gleich ist der Summe des Halbmessersund derHorizonralparallare des Mondes ; und sie wirdau irgend einem besti m mtcu Orte eint r e-rcu, wenn der scheinbare Lauf des Mondes, von die-sem Orte aus gesehen, den Mittelpunkt deS Mondesin eine Entfernung vom Sterne bringt, welche gleichist der Summe seines vergrößerten Halbmessersund seiner wirklichen Parallare. DaS Ausführlichedieser Berechnungen, die etwas mühsam sind, muß manin andern Werke» nachschlagen.

34K) Die Erscheinungen einer Sonnenfinstcrniß undeiner Srernbcdeckung find auch in physischer Hinsichtsehr interessant und lehrreich. Sie zeigen uns, daß

Z.B. VVooilliouiie's ^.'Uronom)' VnI.I. Siehe auch Trans,^st. Loo. Vol. I. p. LLS,