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Nstreneinie.
Cap. III.
23V) Welche Berechnungsweise wir übrigens einwen-den mögen, so wird das Resultat immer eine Neductio»aller Dreiecke auf den Meeresspiegel, und die aus derMessung hervorgehende Bestimmung der geographischenBreite und Länge jedes beobachteten Punktes seyn. Sosind wir endlich im Staude, Charten von Landern zuentwerfen, die Umrisse der Festländer und Insel», denLauf der Flusse, das Streichen der Gebirgszüge und dieOrte ihrer höchsten Gipfel zu verzeichnen, so wie auchalle diejenigen Details, über welche, da sie mehr zurphysischen und statistischen, als zur astronomischen Geo-graphie gehören, wir uns hier nicht ausführlicher ver-breiten wollen. Einige Worte werden indessen noch hin-sichtlich der Charten, deren man sich in der Astronomie,.wie in der Geographie bedient, nöthig seyn.
231) Eine Charte ist weiter nichts, als eine Dar-stellung eines Theiles der Kugeloberfläche auf einer Ebene,auf welcher die anzugebenden Einzelnheiten verzeichnetsind, mögen diese nun fortlaufende Umrisse oder Punkteseyn. Nun kann eine sphärische Oberfläche*) auf keineWeise in eine Ebene ausgebreitek, oder auf dieselbe pro-jjcirt werden, ohne ungebührliche Erweiterung oder Zu-sammenziehung mancher Theile im Vergleich zu anderen;und da das angenommene System bei dieser Ausbreitungoder Projection der Kugelfläche entscheidet, welcheTheile erweitert oder beziehungsweise zusammengezogenwerden, und in welchen Verhältnissen dieses geschieht,so folgt daraus, daß, wenn große Theile der Kugelcbarlirt werden solle», eine große Verschiedenheit in denDarstellungen derselben, je nach dem angewendeten Sy-steme der Projeetion stattfinden könne.
232) Die Projectionen, deren man sich hauptsach-lich bei Charten bedient, sind die orthog r a p h i sch e,die stereographis ch e und die v o n Mercator ei n-ge führte. Bei der orthographischen Projection
Wir lassen hier die elliptische Gestalt der Erde unberücksich-tigt , die für einen Zweck, wie das Entwerfe» einer Charte,viel zu geringfügig ist, um irgend einen wesentlichen Ein-fluß zu haben.