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Die Lehren der Astronomie
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Bestimmung der Längen durch Chronometer.

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verbessern: und durch die Uebereinstimmung oder Nicht-übereinstimmung der Fehler, die er bei jedem Sternebemerkt, ist er im Stande, anSznmicteln, ob seine Uhrgenau so regulirt ist, daß sie zu einem raglichen Um-laufe deS Himmels gerade 24 Stunden braucht, undwen» dieses nicht der Fall ist, so kann er dadurch denGang derselben erforschen und ihn in Rechnung neh-men. Wenn nun auch seine Uhr nicht ganz richtigeingestellt ist, oder nicht genau »ach Sternzeit geht,was ganz vollkommen auch nicht seyn kann, so vermagder Astronom doch, wenn er den Fehler und denGang derselben (wie man es technisch nennt) weiß,die Anzeigen der Uhr zu berichtigen, und die denselbenso wie seiner Localitat, entsprechenden Sternzeiten ge-nau anSznmitteln. Diese unerläßliche Operation heißtdie Bestimmung der 'örtlichen Zeit. Der Einfach-heit der Erklärung wegen, nehmen wir indessen diePendeluhr als ein ganz vollkommenes Instrument an.oder, was auf eins hinauskommt, wir setzen voraus,daß ihr Fehler und ihr Gang für jeden Augenblick, wowir sie zu Rathe ziehen, berücksichtigt und in ihre In-dicationen mit eingeschlossen ist.

2l18) Wenn nun zwei Beobachter an verschiedenenOrten ^ undU, jeder unabhängig von dem andern, ihreUhr genau nach der Sternzeit des betreffenden Orteseinstellen und regulire», und eine dieser Uhren, ohneihren Gang zu stören, zu derjenigen des andern Beob-achters versetzt werden konnte, so ist einleuchtend, daßBeide, nach angestellter Verglcichung, genau um denUnterschied ihrer Localepochcn von einander differirenwerden, d. h. um die Zeit, welche der Nachtgleichen-punkc oder irgend ein Stern braucht, um von demMeridiane des Ortes ^ zu demjenigen von U zn gelangen.

2!»9l Eine Pendeluhr laßt sich nun nicht auf dieseWeise fortnehmen und ohne Störung von einem Ortezum andern tranSportiren. aber bei einem Chronome-ter kann dieses allerdings geschehen. Angenommen also,der Beobachter bei u habe einen Chronometer statt ei-ner Pendeluhr, so ist er durch Versetzung des Instru-mentes an den andern Ort, im Stanoe, eine direkte