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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

Cap, III.

beginnt, welche durch die Bewegung der Sonne unterden Sternen bestimmt wird. Beispiele der letzter», diennch der Localitat gerechnet wird, gewährt unsjede nnch Sternzeit gehende Uhr auf einer Sternwarteund jede gewöhnliche Stadtuhr. Jeder Astronom regu-lirc seine Sternzcituhr, oder strebt wenigstens sie sozu rcgnlire», daß sie v St. l> Mi». (»See zeigt, wennein gewisser Punkt am Himmel, der sogenannte Nacht-gleichenpunkt, im Meridiane seines Bcobachtungsortcssteht. Dieses ist die Epoche seiner Sternzeit, unddie Rechnung derselben folglich ganz lokal. Man er-halt keine Belehrung dadurch, daß man sagt, ein Er-eigniß habe um die und die Stunde Sternzeit stattge-funden, wenn nicht zugleich der Standpunkt genau be-zeichnet ist, auf welchen sich die angegebene Srernzeitbezicbr. Ganz so verhält es sich mit der mittlerenoder gewohnlichen Zeit; denn sie ist ebenfalls eine lo-kale Rechnung, und ihre Epoche der mittlere Mit-rag, oder der Durchschnitt aller Zeiten durchö ganzeJahr, in welchen die Sonne im Meridiane des be-sonder» Ortes steht, auf w e l ch e u sich diemittlere Souuenzeit bezicht; und wenn wirdeshalb irgend ein Ereigniß auf gleiche Weise nachmittlerer Zeit angeben, so müssen wir auch den Ortnennen, oder speciell bezeichne», welche mittlereZeit wir meinen. Eine Angabe nach Aeguinoetialzcitist dagegen absolut, und bedarf keines solchen erklären-den Zusatzes.

2<I7) Der Astronom stellt und regulirt seine Stern-zcituhr dadurch, daß er die Cnlminationen der ausge-zeichneteren und gut bekannten Sterne beobachtet. Je-der von ibnen nimmt am Himmel einen gewissen be-stimmten und bekannten Ort in B'Zng auf den imagi-nären Punkt ein, w.'lcher der Nachtgleichenpunkt heißt,und wenn man die Culminationen derselben, wie sieauf einander folgen, nach der Uhr aufzeichnet, so weißmau, wann d.er Nachtgleichenpunkt in den Meridiantritt. In diesem Moment muß die Uhr des Astrono-men auf <> St- U M. U S. stehen; und wenn diesesnicht der Fall ist, so kennt er den Fehler und kau» ihn