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Die Lehren der Astronomie
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Gcnanc Dimensionc» der Erde.

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gleichförmigen Stoffen zusammengesetzt, und äußerlich'an jedem Theile mir einem Oceane von gleicher Tiefebedeckt. Unter solchen Umstanden würde sie sich offen-bar in einem Zustande des Gleichgewichtes be-finden; und das Wasser auf ihrer Oberfläche würdenicht im Geringsten nach der einen oder nach der an-dern Richtung hinzufließen streben. Angenommen nun,eine Quantität des Stosses der Erde würde aus denPvlargegenden weggenommen und um den Aeguatorherum aufgehäuft, so das; jene Differenz zwischen demPolardurchmesscr und dem Durchmesser des Acguatorsentstände, von der wir wissen, daß sie 26 englischeMeilen beträgt: so leuchtet es eben so klar ein, daßauf diese Weife nur allein ein Gebirgsrücken oderein Eontinent unter dem Aeguator entstehen konnte,von welchem das Wasser nach dein ausgchoblrc» Theilean den Polen hinabfließen würde. Und wenn auch derfeste Stoff an seiner ursprünglichen Stelle bliebe, sowürde doch wenigstens der flüssige Theil eben so wenigdaselbst verbleiben, als wie an einer Bergwand, gegenwelche man ihn geworfen hatte. Die Folge würdedeshalb die Entstehung zweier großer Polarmcere scv»,ringsum vom Lande des Acguators eingeschlossen. Die-ses ist aber in der Natur keincsweges der Fall. DerOcean verbreitet sich ohne Unterschied durch alle Brei-tengrade, obne für die Polargcgcndcn eine größere Vor-liebe, als für die Gegenden unter dem Aeguator kundzu geben. Da wir also sehen, daß das Wasser amAeguator um 13 englische Meilen hoher über dein Mit-telpunkte steht, als an den Polen, und dasselbe dennochkein Streben verrath, den Aeguator zu verlassen undnach den Polen zu fließen, so geht daraus offenbarhervor, daß eö in dieser Lage durch irgend eine ange-messene Kraft zurückgehalten werden müsse.In dem von uns angenommenen Falle ist indessen einesolche Kraft gar nicht vorhanden, und er ist deshalbder Natur nicht gemäß. Die spharifchc Gestalt ist,mit andern Worten, nicht die Gestalt des Gleich-gewichtes; und eben deshalb befindet sich entwe-der die Erde nicht im Zustande der Ruhe, oder sie ist