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Astronomie.
Cap. M.
Folgerung, als einem praktischen Resultate, gelangt sind,wird sich ergeben, wenn wir die Mittel, welche zueiner genauen Bestimmung der Dimensionen der ganzenErve oder eines Theiles derselben dienen, erklärt habenwerden.
16o) Da wir weder im Stande sind, die Erde zufassen, noch uns weit genug von derselben zu entfernen,um sie mit einem Bliek als ein Ganzes zu überschauen,und sie mit einem bekannten Maßstabe, der mit ihrerGroße einigermaßen im Verhältnisse steht, zu verglei-chen, sondern nur auf derselben herumkriechen und unserewinzigen Maßstabe auf verhältnißmäßig kleine Theileihrer ungeheuern Oberfläche successiv anwenden können,so wird es nöthig, durch geometrisches Raisonnemencden Mangel unserer physischen Mittel zu ersetzen, undvon einer genauen und sorgfältigen Messung solcher klei-nen Theile auf die Gestalt und die Dimensionen desganzen Körpers zu schließen. Dieses bietet geringeSchwierigkeiten dar, sobald wir die Ueberzeugung haben,daß die Erde eine vollkommene Kngel ist; denn da dasVerhältniß des Krcisumfanges zum Durchmesser bekanntist (nämlich wie 3,1413926 zu 1,vvvttvvv), so brauchenwir nur die Länge des ganzen Umfanges eines größtenKreises, z. B. eines Meridians, in Meilen, Fußen,oder anderen Maßeinheiten, auszumitteln, um auchden Durchmesser i» Einheiten derselben Art kennen zulernen. Nun läßt sich aber der Umfang des ganzenKreises finden, sobald wir die Länge eines aliquote»
Theiles desselben, z.B. 1" oder ^ des Umfangs ge-nau kennen; und da ein solcher Theil, wie dieser, nichtmehr, als ungefähr 7V englische Meilen Lange hat,so liegt er nicht außerhalb der Grenzen einer sehr ge-nauen Messung, und er könnte in der That, bis aufsehr wenige Fnße oder sogar Zolle, sobald uns der An-fang und das Ende eines solchen Theiles genau bekanntwaren, mittelst der Methoden gemessen werden, diesogleich näher angegeben werden sollen.
166) Angenommen nun, wir unternehmen eine Mes-sung mit aller erforderlichen Sorgfalt von einem Stand-