kä»ge tines Breitengrades.
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punkte aus, genau in der Richtung eines Meridianes,und setzen die Messung fort, bis wir ans irgend einerIndicativ» abnehmen, daß wir genau einen Gradvom Anfangspunkte der Messung an vollendet haben,so wurde unsere Aufgabe alSdann mit cincmmale gelösctseyn. Es bleibt deshalb nur noch zu »nrersnchen übrig,durch welche Judicativuen wir die Ueberzeugung erlan-gen kdnnen 1) daß wir genau einen Grad zurück-gelegt, und 2) daß wir genau in der Richtungeines größten Kreises gemessen haben.
167) Nun giebt es aber auf der Erde weder Grenz-steine, welche die Grade bezeichnen, noch Spuren,welche auf der Oberfläche derselbe» eingedrückt sind,um uns bei einer solche» Messung zu leiten. DcrCompaßist zwar für den Seefahrer oder den Reisenden einziemlich guter Wegweiser, aber viel zu unsicher in sei-nen Anzeigen, und zu wenig hinsichtlich seiner Gesetzebekannt, als daß er bei einer solchen Operation voneinigem Nutzen seyn konnte. Wir müssen deshalb nachaußen blicken, und unseren Standpunkt auf der Ober-flache unserer Erdkugel auf natürliche, außerhalbder Erde gelegene, Marken beziehen, die von gleicherFortdauer und Beständigkeit, wie die Erde selbst, sind.Solche Marken bieten nun die Sterne dar. Aus denBeobachtungen ihrer Meridianhohen, von irgend einemterrestrischen Standpunkte auS, und aus ihren bekanntenPolarabstäudcn schließen wir auf die Hohe des Poles;und da die Polhdhc der Breite des Ortes gleich ist(Art. 9ö.), sogeben dieselben Beobachtungen die Breitejedes Standortes an, an welchem wir die erforderlichenInstrumente aufstellen. Ergiebt sich nun, daß unsereBreite um 1 Grad abgenommen hat, so wissen wirauch, sobald wir im Meridiane geblieben
sind, daß wir ^ des Erdumfanges beschrieben habe».
168) Die Richtung des Meridianes kann in jedemAugenblicke durch die Beobachtungen gesichert werden,welche im Art. 137. beschrieben worden sind; und wennauch örtliche Schwierigkeiten uns nöthigen können, beiunserer Messung von dieser genauen Richtung abzuwei-