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Die Lehren der Astronomie
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Asrronoii'.ie.

so müßten wir; da wir nicht zweifeln können, daß esdie nämliche Sonne sey, welche wir nach temporärerAbwesenheit wieder sehen, allen unseren Begriffen vonfestem Stoffe Gewalt anthu», um anzunehmen, sie habeihren Weg durch die Substanz der Erde genommen.Sie mnß deshalb unter derselben weggegangen seyn,und zwar nicht bloß durch eine» unterirdischen Kanal;denn, wenn wir genau Achtung geben, auf die Punkte,wo sie viele Tage nach einander, oder ein ganzes Jahrhindurch, untergeht und aufgeht, so werden wir fin-den, daß sich dieselben um eine sehr große Strecke desHorizontes herum beständig verändern; und außerdemgehen der Mond und die Sterne auch in allen Punk-ten des scheinbaren Horizontes auf und unter. DieSchlußfolgerung ist ganz einfach: die Erde kann nichtniederwärts unendlich an Tiefe zunehmen, auch nichtnach den Seiten hin von unendlicher Ausbreitung seyn;sie mnß nicht nur in horizontaler Richtung Grenzen,sondern auch eine untere Veite haben, um welchedie Sonne, der Mond und die Sterne ihren Weg neh-men können; und diese Seite muß wenigstens dem,was wir sehen, in so weit gleich seyn, daß sie einenHimmel und Sonnenschein, auch Tag hat, wen» es beiuns Nacht ist, und so umgekehrt; wohin, mit einemWorte,

rräit s nodls Europa, «Ziemgus recluvll.

IVosgue udi primus eguis oiiens sMzvit zribells,

Illle seea rudens scceixiü lumina V'espei'."

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19) Sobald wir uns mit dem Begriff einer Erdeohne Grundlagen, oder feste Stützen, vertraut ge-macht haben, die im Raume von der Berührung jedesäußer» Gegenstandes ifolirt existirt, so wird es leicht,uns dieselbe in Bewegung vorzustellen, oder vielmehrschwierig, uns dieselbe anders vorzustellen; denn, danichts vorhanden ist, welches sie an einem Orte zu-rückhalten kann, so muß sie, sobald es Ursachen derBewegung giebt, oder Kräfte auf sie einwirken, demAntriebe derselben folgen. Wir wollen nun die ein-