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2 (1880) 1835 - 1847
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Felix' Tod.

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seine Reizbarkeit gegen unangenehme Eindrücke übertriebengross. Die Stadtluft bedrückte ihn, und er hegte eifriger alsje den Plan, sich ganz von allen Geschäften loszumachen, undin einer schönen Gegend am Rhein sich anzusiedeln.

Ein Besuch von einer Woche in Berlin, und der Anblickvon Fanny's Zimmern, die unberührt geblieben waren, undunberührt blieben, bis das Haus verkauft wurde regte ihnwieder heftig auf, und zerstörte die wolilthätige Wirkung derSchweizer Reise. Er entsagte der Leitung der Gewandhaus-Konzerte, gab die Direktion der Eliasaufführung in Berlin,welche für den 3. November 1847 geplant war, auf, und hieltnur den Gedanken, den Elias in Wien persönlich zu dirigirenfest; die Aufführung sollte am 14ten November stattfinden,und Jenny Lind darin mitwirken.

Am 9ten Oktober machte er einen Morgenspaziergang mitMoscheies und seiner Frau, seine anfänglich sehr trübe Stim-mung besserte sich, er wurde fast heiter. Nachmittags begaber sich zu Frau Frege, mit der er die Auswahl und Reihen-folge eines neu herauszugebenden Heftes Lieder besprechenwollte; in solchen, anscheinend nebensächlichen Dingen war erebenso sorgfältig und gewissenhaft, wie in allem Grösseren.Eins derselben, dasNachtlied", war zum Geburtstag für seinenFreund Schleinitz am lsten Oktober geschrieben, und ist wohlFelix' letzte Komposition; er äusserte noch zu Frau Frege, essei zwar ein wunderliches Geburtstagsgeschenk, aber er liebees sehr, es gebe seine Stimmung wieder, er fühle sich so öde.

Frau Frege sang ihm die Lieder mehreremal vor, erwünsc hte noch einiges aus dem Elias zu hören, sie ging hin-aus, um Licht zu holen, und fand ihn bei ihrer Rückkehr in'sZimmer auf dem Soplia frierend, mit kalten, steifen Händenund heftigen Kopfschmerzen. Er erholte sich zwar genug, umnach Haus gehen zu können, aber es war doch der Anfangdes Endes. Die Anfälle wurden stärker und stärker; Paulreiste nach Leipzig an sein Krankenlager, und war Zeuge desletzten, entscheidenden Anfalls, der ihn am 3ten Novembertraf und am 4ten Morgens seinem Leben ein Ende machte.

In Leipzig war die Theilnahme der ganzen Bevölkerung