Druckschrift 
2 (1880) 1835 - 1847
Entstehung
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S c h 1 u s s.

Es bleiben nun noch zwei Jahre ruhiger, aber ausser-ordentlich glücklicher Häuslichkeit zu schildern. Die italieni-.sehe Reise war, bis auf einige Tage in Leipzig, das letzte Mal,dass Fanny das Haus und den Garten verliess.

Es war ein wunderschöner und sehr früher Frühling 1846und Fanny genoss ihn mit vollen Zügen. Schon Anfang Märzwar vollständiger Sommer, am 17 teil März blühten die Man-deln und Ende April schreibt sie:Jetzt schon den vollenSommer im Garten zu haben, die Obstbäume abgeblüht, Fliederund Kastanien in Pracht, das ist ganz etwas Seltenes. Mirthut dieser Frühling unbeschreiblich wohl, ich fühle mich wieneugeboren und geniesse die Herrlichkeit unseres Gartens,der immer schöner wird, wie' ein Glück, das uns stets zu ent-schlüpfen im Begriff steht. Auch haben wir im Winter genugin der Wohnung zu leiden, so dass uns wohl eine Entschädi-gung zu gönnen ist. Die Musiken haben wieder angefangenund es ist ein paar Mal recht hübsch gelungen. Der Garten-saal in dieser Jahreszeit giebt ihnen wirklich einen eigentliüm-liclien Charakter. Es wird mir doch sehr ernsthaft zu Mutli,wenn ich ein Paar Jahre weiter blicke und eine gänzlicheUmgestaltung aller Verhältnisse kommen sehe. Unser nähererUmgang hat sich auch wieder etwas rekrutirt. Jakoby's sindmir ein überaus angenehmer Gewinn; sein überlegener Geistzeigt sich in jeder Art, und da er uns gern zu haben scheint,